Dezember 20, 2015

Bergkarabach: Reise in ein Land, das es offiziell gar nicht gibt

Ein rostiger Wolga rast mit Affenzahn am Checkpoint vorbei. Der Grenzposten schiebt verschlafen seinen Oberkörper aus dem Fenster seines Büros, schaut ihm nach und winkt dann ab – was soll’s, vermutlich war das ein Russe. Die und natürlich Armenier haben freien Zugang nach Bergkarabach, diesem kleinen, selbsternannten Land mit gut 130.000 Einwohnern, das von keinem Staat der Welt anerkannt wird. Alle anderen brauchen ein Visum.

Kurz hinter Goris, der Stadt mit den roten Dächern im äußersten Südosten Armeniens, ragt dieses Bergkarabach, ein mächtiges Gebirgsmassiv, plötzlich aus der weitläufigen Hochebene in den Himmel. Nichts deutet darauf hin, dass um diesen Landstrich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erbittert gekämpft wurde. Gerade hier, am Latschin-Korridor, der in einem kleinen Checkpoint am Aghavno-Fluss mündet. Es ist der einzige offizielle Grenzübergang in die Republik Arzach, wie sich Bergkarabach in Anlehnung an das vorchristliche Armenierreich offiziell nennt.

Das Mobiltelefon zeigt, wie verfahren die Situation ist: „Willkommen in Aserbaidschan“, steht auf dem Display. Völkerrechtlich gehört Bergkarabach tatsächlich zu Aserbaidschan. Doch die Aseris haben diese ehemalige Exklave, in der seit Urzeiten fast ausschließlich Armenier lebten, in einem kurzen, blutigen Krieg vor über zwei Jahrzehnten verloren.

1992 haben armenische Truppen diese von christlichen Armeniern besiedelte Gegend „heimgeholt“ und das aserbaidschanische Gebiet zwischen Armenien und Bergkarabach gleich mitbesetzt. Im Gegenzug haben die Aseris kleinere Teile der Exklave erobert, Hunderttausende wurden auf beiden Seiten vertrieben, 30.000 Menschen starben. Seit 1994 herrscht ein Waffenstillstand.

Aserbaidschan fordert die besetzten Gebiete zurück, was die Armenier strikt ablehnen. Bergkarabach ist zum identitätsstiftenden Symbol der Armenier geworden – eines Volkes, das heute über die Welt verstreut lebt. Und das Probleme hat zu definieren, wo die Heimat anfängt. Und wo sie endet. Denn einst besiedelten Armenier ein Gebiet, das vom heute türkischen Adana am Mittelmeer bis ins persische Täbris reichte – einschließlich Bergkarabach.

Nur ein paar Tausend Besucher pro Jahr

Für die Welt ist Bergkarabach eine Krisengegend, erwachsen aus dem Chaos der untergegangenen Sowjetunion, ein Landstrich, den man meidet. Nur ein paar Tausend Besucher pro Jahr zieht es hierher, überwiegend Auslandsarmenier und „Länder-Sammler“, Menschen, die es für einen Stempel im Reisepass an die ungewöhnlichsten Orte auf unserem Planeten zieht.

Für die 64-jährige Inna Melkumova ist Bergkarabach ein Sehnsuchtsort, den sie nur aus den Erzählungen ihrer verstorbenen Eltern kennt. Diese wurden in diesem Bergmassiv geboren. In der Familiengeschichte der assyrisch-stämmigen Inna spiegelt sich die ganze Tragik dieser Region wieder: Ihre Vorfahren lebten ursprünglich im Osmanischen Reich, flohen dann aber vor dem Völkermord der Türken an Armeniern und Assyrern 1915 nach Russland.

Im armenisch besiedelten Bergkarabach fanden sie eine neue Heimat, auf einer christlichen Insel inmitten eines islamischen Ozeans. Doch die Sowjetzeiten brachten neue Verwerfungen mit sich. In der Stalin-Ära verschlug es die Familie ins aserbaidschanische Göygöl, wo Inna geboren wurde. Heute lebt sie als Rentnerin in Armeniens Hauptstadt Eriwan, ihre Familie hat es indes in alle Welt gezogen – nach Russland, Amerika, Deutschland.

Jetzt stehen Inna Melkumova und ihre 77-jährige Schwester Natalia am Grenzübergang. Zusammen mit ihrem aus Deutschland angereisten Sohn und weiteren Familienmitgliedern wollen die beiden Schwestern im hohen Alter erstmals dieses mythische Bergkarabach besuchen.

Ein Land, das für Inna bislang so unerreichbar weit weg schien wie der Ararat, der schneebedeckte heilige Berg der Armenier, der in der mit Armenien verfeindeten Türkei liegt. Und den sie vom Fenster ihrer Eriwaner Wohnung aus sehen kann.

Die Spuren des Krieges sind gegenwärtig

Nach Passieren der Grenze geht die Fahrt zügig weiter über eine gut ausgebaute Gebirgsstraße in Richtung Stepanakert, Hauptstadt von Bergkarabach, die man in zwei Stunden erreicht. Aber nur, falls man nicht hinter einer der zahlreichen, über die Serpentinen schleichenden Militärkolonnen kleben bleibt. 20.000 armenische Soldaten sichern den Status quo Bergkarabachs, eines Gebiets, doppelt so groß wie das Saarland.

Auch 20 Jahre nach Ende des Krieges sind dessen Spuren gegenwärtig – zum Beispiel in den zerstörten und verlassenen Häusern der Stadt Susa im Herzen Karabachs. In Susa hatten die Aseris damals ihre letzte Bastion, von hier aus schossen sie auf das im Tal gelegene Stepanakert. Doch die Armenier eroberten Susa, die Aseris wurden vertrieben. Gerade wurde die im Krieg zerstörte Erlöserkirche restauriert, ein den Armeniern heiliger Ort, an dem viel geheiratet wird.

14 Kilometer entfernt schlummert im Talkessel Stepanakert. Inna und Natalia, die Schwestern aus Eriwan, stehen am Fuß des Armenier-Denkmals, ein aus landestypischem Tuffstein konstruierter Doppelkopf, von den Bewohnern „mamig jew babig“ genannt, „Oma und Opa“.

Vor 50 Jahren wurde es erbaut, nach 1994 wurde es zum Symbol der Unabhängigkeit. Und mangels anderer Sehenswürdigkeiten in Stepanakert ein Anlaufpunkt für alle Gäste. Nur wenige Ausländer kommen vorbei, heute immerhin drei junge Esten, die sich am Denkmal fotografieren lassen und mit dem Fahrrad bis nach Georgien weiterradeln wollen.

Der 57-jährige Sergej Avanesyan steht mit seinem Souvenir-Stand auf dem leeren Parkplatz vor dem Denkmal. Er hat die landestypischen Kreuzsteine in Miniaturformat im Angebot, Chatschkar genannt, außerdem armenische Kreuze, Bergkarabach-Flaggen und geschnitzte Versionen von „mamig jew babig“. Doch niemand interessiert sich für seine Souvenirs.

„Ich habe schon Chinesen, Amerikaner und Australier bedient“, sagt er stolz, aber im Moment herrsche Flaute. „Das liegt am Ukraine-Krieg. Die Menschen denken, die ganze ehemalige Sowjetunion sei ein einziges Tollhaus. Doch schauen sie sich um, hier ist es friedlich wie im Paradies.“ Das sieht das Auswärtige Amt in Berlin anders: Es rät von Reisen nach Bergkarabach ab, weil es vor allem an der Waffenstillstandslinie immer mal zu kleineren Scharmützeln kommt.

Wer ist der berühmteste aller Armenier?

Davon spürt man freilich in Stepanakert nichts. Die Stadt wirkt verschlafen, ist weniger chaotisch und viel sauberer als Eriwan. Auf dem quirligen Marktplatz ist Lavash im Angebot, das armenische Fladenbrot, in einer nur hier erhältlichen Variante mit Bergkräutern durchsetzt. Und Montapur, Teigtaschen mit Hackfleisch gefüllt.

Die Schwestern aus Eriwan schlendern etwas orientierungslos über die „Straße der Befreier“, die Hauptgeschäftsstraße, auf der vergeblichen Suche nach einem Kaffeehaus. Stattdessen landen sie in einem kleinen Gemüseladen, wo die Verkäuferin über den Besuch aus Eriwan und Deutschland staunt und ihr Geschäft kurzerhand zum Café umfunktioniert.

Flugs setzt sie einen Kaffee auf dem kleinen Gasherd im Nebenraum auf und zaubert ein paar Stückchen zuckersüßes Baklava-Gebäck hervor. Man sitzt auf Obstkisten, plaudert, raucht und lacht, ein paar Nachbarn stoßen schnell hinzu. Gastfreundschaft hat bei Armeniern eine beinahe mythische Bedeutung.

Bald schon kommt man auf die Frage, wer wohl der berühmteste aller Armenier sei. „Henrich Mchitarjan“, wirft einer in die Runde, offenkundig Fußballfan. Zustimmendes Raunen. „Arthur Abraham“ – die Ladenbesitzerin schlägt den Profiboxer vor und erntet noch mehr Zuspruch.

Jetzt hagelt es Vorschläge aus allen Ecken: die Sängerin Cher, Ex-Tennisspieler André Agassi, Artjom Mikojan, „Erfinder“ der MIG-Kampfflugzeuge. Beim Po-Wunder Kim Kardashian stöhnt die Runde entnervt auf. Dann wird es skurril: Einer behauptet, Stalin sei das „Nebenprodukt“ einer Affäre seiner georgischen Mutter mit dem armenischen Hauslehrer, also Armenier.

Empörung macht sich breit, „Armenier finden selbst bei Indianern armenische Wurzeln“, sagt einer. Und schlägt Charles Aznavour vor. Der ist bekanntermaßen kein Indianer und hat armenische Eltern, auf den sind sie alle stolz hier, auf den einigen sie sich schnell. Und trinken einen selbst gebrannten Maulbeer-Wodka auf den armenischen Helden, der 2009 in Stepanakert war, um die neue Konzerthalle der Stadt einzuweihen. Ihr Name: Charles-Aznavour-Kulturzentrum.

Tipps und Informationen

Anreise: Reisen nach Bergkarabach sind nur von Armenien aus möglich. Flüge nach Eriwan/Armenien zum Beispiel mit Austrian via Wien oder Aeroflot via Moskau. Von Eriwan gehen stündlich Busse nach Stepanakert (sechs Stunden, zehn Euro). Möglich ist auch die Anreise per Mietwagen ab Eriwan. Für Bergkarabach benötigen Westeuropäer ein Visum, das nach Grenzübertritt in Stepanakert unkompliziert ausgestellt wird (sechs Euro) und bei der Ausreise vorzuzeigen ist.

Buchung: Man kann Bergkarabach mit einer Armenien-Rundreise kombinieren, muss sich den Abstecher aber selbst organisieren. Gebeco bietet zum Beispiel eine 9-tägige Gruppenreise „Entdeckungen am Fuße des Ararat“ ab 1295 Euro an inklusive Flügen, Programm, Teilverpflegung. Bei Dertour kostet eine viertägige Privatreise „Höhepunkte Armeniens“ ab/bis Eriwan ab 1330 Euro.

Unterkunft: Hotels in Stepanakert: „Park Hotel Artsakh“, einfach und ordentlich, ab 46 Euro; „Vallex Garden Hotel“, modern und gehoben, ab 56 Euro.

Sicherheitslage: Die Bundesregierung erkennt die „Republik Bergkarabach“ völkerrechtlich nicht an und rät von Reisen ab, weil es an der Waffenstillstandslinie zu Aserbaidschan hin und wieder zu Scharmützeln kommt. In Zentral-Bergkarabach und entlang der beschriebenen Route ist die Lage ruhig.

Auskunft: Die Website der Tourismusverwaltung von Bergkarabach bietet ausführliche Informationen: karabakh.travel/en/

Die Teilnahme an der Reise wurde unterstützt von Gebeco. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter www.axelspringer.de/unabhaengigkeit.

 

Artikel-Quelle:

http://www.welt.de/reise/Fern/article149040929

Juni 26, 2015

Armenien: Ein Reiseführer für Reisende

Armenien ist eines der ältesten und einzigartigsten Länder in Transkaukasien. Trotz seiner schwierigen Vergangenheit und der vielen tragischen Ereignisse dort, war dieses wundervolle Land dazu in der Lage, eine reiche Kultur und Traditionen zu bewahren. Das Gebiet von Armenien ist relativ klein, bietet seinen Gästen jedoch einiges: Die wunderschönen Landschaften und antiken Sehenswürdigkeiten, eine schmackhafte Küche und attraktive Orte für aktive Urlaube! Reisende besuchen Armenien nicht nur, um Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, sondern auch für aktive und extreme Urlaube, da Sie dort auch Skifahren und Snowboarden können.

Die antiken Architekturmonumente

Dieses Land ist besonders für Reisende interessant, die es bevorzugen, Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, denn diese gibt es überall! An den wichtigsten dieser Orte finden sich jedoch einzigartige Architekturmonumente, die alle eine Verbindung zum Christentum aufweisen, was nicht ohne Grund ist: Armenien ist das erste Land der Erde, dass das Christentum als Staatsreligion angenommen hat. Dies geschah im Jahr 301 mit Hilfe Gregors des Erleuchters (dem Gründer des Christentums) und des armenischen Königs Trdat III. Nun lassen sich Monumente des Christentums überall im ganzen Land finden: Antike Tempel und Klöster, einzigarte Steinkreuze, die mit feinen Mustern überzogen sind und Fresken, welche sich in den verlassenen Klöstern finden lassen.

Geghard

Eine der meistverehrtesten und populärsten Plätze für Reisen nach Armenien ist das Geghard Kloster, welches an den Abhängen der Klippen an der Schlucht des Flusses Azat liegt. Dieses einzigartige Kloster begeistert durch seine felsige Architektur und es ist kein Zufall, dass es eines der beliebtesten Orte unter Reisenden ist! Majestätische Landschaften umgeben den Klosterkomplex, welche niemanden desinteressiert zurücklässt.

Ein weiterer großartiger Ort den Sie in Armenien besuchen können ist das Tatev Kloster – eines der populärsten spirituellen Zentren während des Mittelalters. Der Pfad dorthin führt durch einen sehr tiefen Canyon, in dessen Grund der Fluss Vorotan fließt. Sie können das Kloster entweder mit dem Auto oder mit der Seilbahn erreichen, welche die längste der Welt ist (5.7km) und im Guinness Buch der Rekorde verzeichnet ist.

Einzigartige Ecken

Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass beinahe jeder Winkel Armeniens Aufmerksamkeit verdient hat, denn das Land trägt nicht umsonst den Titel „Museum unter offenem Himmel“. Es gibt jedoch Stellen, die unserer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Der Besuch dieser einzigartigen und wunderschönen Orte wird Ihnen für lange Zeit in Erinnerung bleiben.

Zuerst sollten wir den unglaublichen azurblauen See Sevan erwähnen, welcher aufgrund seiner unbeschreiblichen Schönheit auch „Perle Armeniens“ genannt wird. Dieser See ist einer der höchsten Süßwasser Seen in der ganzen Welt. Diese Region ist außerdem ausgezeichnet für eine Ruhepause. Zahlreiche Hütten, Hotels und Tourismuszentren wurden dort gebaut. Und für alle, die gerne Tauchen, Surfen, Fischen und Segeln finden sich dort gute Bedingungen für einen wundervollen Zeitvertreib. Das Gebiet um den See ist zudem für seine Sehenswürdigkeiten bekannt: Hier können Sie neben dem berühmten Sevanavank Kloster, welches im vierten Jahrhundert gegründet wurde, auch die antiken Tempel von Astvatsin und Arakelots finden.

Karaunj

In der Synuik Region, 3km von der gemütlichen Stadt Sisian entfernt, ist ein weiterer interessanter Ort, der unter Reisenden sehr beliebt ist. Es ist ein antiker megalithischer Komplex, bestehend aus hunderten von großen Steinen. Dieser Komplex wird auch „Karahunj“ genannt, was sich als „singende Steine“ übersetzen lässt. Forschungen zufolge wurde diese einzigartige Attraktion nicht später, als im dritten Jahrtausend vor Christus errichtet. Es gibt verschiedene Meinungen zur Funktion dieser Konstruktion, jedoch wurde vor einigen Jahren bewiesen, dass der Komplex einen astronomischen Zweck besaß und als Observatorium zur Beobachtung der Sterne diente. In vielen der Stelen wurden Löcher gebohrt, die der Position der Sterne im Himmel von vor siebeneinhalbtausend Jahren entsprechen. Karahunj wird auch das „Armenische Stonehenge“ genannt.

Lastiver_cave1

Wir wollen außerdem die Lastiver Höhlen und die malerische Straße, die dorthin führt anmerken, welche vor allem von Reisenden bevorzugt wird, die gerne Wandern. Diese fabelhafte, mit weißem Kies befestigte Straße beginnt im Dorf Enovakan. Zur Rechten erstreckt sich dort dichter und mysteriöser Wald und zur Linken, eine tiefe und malerische Schlucht, gefüllt mit weißem Nebel. Es sind in etwa 3km Fußweg vom Dorf zu den Höhlen. Im 13-14 Jahrhunderts versteckte sich hier die lokale Bevölkerung während der Invasion der Mongolen. An den Höhlenwänden können Sie die unbeschreibliche Schönheit der dort vorhandenen Basreliefs bewundern.

Reges Leben

Wie bereits erwähnt, besuchen Reisende Armenien nicht nur um die Landschaft zu bewundern und Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Tatsächlich bietet dieses Land auch Leuten etwas, die Fans lebhafter Freizeitgestaltung sind.

LakeSevanMountains

Der beliebteste Sport in Armenien ist natürlich das Skifahren, da die natürlichen Bedingungen und das Terrain perfekt dafür sind. Um diese Art der Outdoor-Aktivitäten zu genießen, müssen Sie nach Tsaghkadzor oder Jermuk gehen, welche bereits erwähnt wurden.

ParaglidingArmenia

Skifahren ist jedoch nicht alles! Die Sommer-Saison bietet auch Fans von Extremurlauben etwas Interessantes. Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt wird Paragliding in Armenien betrieben. Die Orte, an denen geflogen wird sind wunderschön und vielfältig. Die beliebtesten sind jedoch das Dorf Covagyugh nahe dem Sevan-See und das Dorf Dozraglux in der Nähe der Stadt Aparan.