Januar 23, 2017

Fast 100 Euro Ersparnis für eine Familie – Im Schnitt sieben Prozent runter! 294 Gasversorger senken nach Silvester die Preise

Das hat das Vergleichsportal Verivox errechnet. Demnach sinkt der gesamtdeutsche Durchschnitt auf 1166 Euro. Im Januar 2016 lag der Verivox-Verbraucherpreisindex Gas noch bei 1258 Euro. Eine Familie mit einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bezahlt im bundesdeutschen Durchschnitt also aktuell 92 Euro weniger.

511 Gasversorger haben die Preise bereits im Laufe des Jahres um knapp sieben Prozent reduziert. Für Januar oder Februar 2017 haben insgesamt 294 Gasversorger weitere Preissenkungen im gleichen Umfang angekündigt. Dem stehen nur acht Versorger gegenüber, die Preiserhöhungen von 6,5 Prozent angekündigt haben.

Gaskunden können langfristig sparen

„Seit etwa vier Jahren sinken die Gaspreise kontinuierlich. Das aktuelle Gaspreisniveau ist so niedrig wie seit über zehn Jahren nicht mehr“, beobachtet Jan Lengerke. „Angesichts der großen weltweiten Verfügbarkeit von Erdgas und einer immer besseren Verteilstruktur ist eine Trendwende derzeit nicht zu befürchten.“

Gaskunden können bei den Heizkosten deutliche Preisvorteile erzielen. Sie sollten daher auch bei einer Preissenkung des aktuellen Versorgers andere Angebote prüfen. Wichtig bei der Auswahl des neuen Gastarifs: kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen. So können Verbraucher jederzeit flexibel auf Bewegungen am Markt reagieren.

So setzt sich der Gaspreis zusammen

Die Gasnetzgebühren machen 27 Prozent des Gaspreises für private Verbraucher aus, weitere 25 Prozent entfallen auf Steuern und Abgaben. Der von den Gasversorgern beeinflussbare Anteil des Gaspreises ist mit rund 48 Prozent im Vergleich zum Strommarkt sehr groß. Gasversorger haben damit deutlich mehr Gestaltungsspielräume bei der Preisbildung.

 

Homepage besuchen:

www.focus.de/immobilien/energiesparen/gaspreis/

Mai 23, 2016

10 Dinge, die ihr bei eurem Chef einfordern solltet

 

1. Überstundenausgleich

Ganz ehrlich: Viele leisten doch weit mehr Arbeits- und Überstunden ab, als im Vertrag festgehalten. Das ist arbeitsrechtlich nicht erlaubt! Klar muss man nicht gleich zum Chef rennen, weil man mal eine Stunde länger da war. Aber wenn das zur Regel wird, solltet ihr mit eurem Chef unbedingt darüber reden, wie man die Aufgaben besser verteilen kann und einen Ausgleich für eure Überstunden einfordern. Seht mal im Vertrag nach – vielleicht findet ihr dort eine Regelung, wie Überstunden abgegolten werden.

2. Arbeit in Teilzeit

Ihr wollt zum Beispiel mehr Zeit für die Familie oder Weiterbildung haben? Dann könnt ihr eine Teilzeit-Regelung bei eurem Chef beantragen. Im Gesetz heißt es: „Der Teilzeitanspruch gilt für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis bereits länger als sechs Monate bestanden hat“ (§ 8 Abs. l TzBfG) und deren Arbeitgeber in der Regel mehr als l5 Arbeitnehmer beschäftigt (§ 8 Abs. 7 TzBfG). Sprechen allerdings „betriebliche Gründe“ wie Engpässe in der Organisation dagegen, kann euer Chef den Antrag ablehnen. Ihr solltet es aber auf jeden Fall versuchen!

3. Flexible Arbeitszeiten

Laut des Jobbewertungsportals „kununu“ wünschen sich 51,43 Prozent der Arbeitnehmer flexiblere Arbeitszeiten. In manchen Jobs ist Gleitzeit nicht möglich. Oft aber macht es gar keinen Unterschied, ob ihr von 8 bis 17 Uhr in der Arbeit sitzt oder von 9 bis 18 Uhr. Ihr solltet auf jeden Fall einen Gesprächstermin bei eurem Chef vereinbaren – und einfach mal fragen. Das Gleiche gilt für Homeoffice. Kununu hat erhoben: Über ein Drittel der Arbeitnehmer würde sich wünschen, auch von zu Hause arbeiten zu können. In vielen Branchen ist das möglich!

4. Angemessene Bezahlung

In vielen Berufen ist es immer noch so, dass wir Frauen weniger verdienen als Männer. Verpasst deshalb keine Gelegenheit für ein Gehaltsgespräch und fordert eine branchenübliche Bezahlung! Wichtig: Legt dar, WARUM ihr mehr Geld verdient habt und gebt Beispiele für erfolgreiche Projekte.

5. Betriebliche Rente

Was längst nicht alle wissen: Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge. Das heißt, man kann Teile seines Gehalts in die Rente investieren, ohne Steuern und Sozialabgaben darauf zu zahlen. Das Gute: Viele Arbeitgeber bezuschussen den Betrag noch. Überraschend: Laut kununu ist die betriebliche Rente nur jedem zehnten Arbeitnehmer wichtig. Dabei sollte jeder, der noch nicht fürs Alter vorgesorgt hat, mit seinem Finanzberater sprechen – und gleich danach mit seinem Chef!

6. Mehr Verantwortung

Ihr habt das Gefühl, ihr könnt mehr leisten? Dann sagt es eurem Chef! Schlagt konkret vor, welche neuen Aufgaben ihr euch vorstellen könnt und warum – vielleicht ergibt sich sogar ein Aufstieg auf der Karrierereleiter!

7. Arbeitszeugnis

Nach der Kündigung gerät das schnell mal in Vergessenheit. Fordert das Zeugnis aktiv bei eurem Arbeitgeber ein – sonst kommt es unter Umständen nie! Und ihr ärgert euch nachträglich über die fehlenden Unterlagen für euren Lebenslauf!

8. Bildungsurlaub

In den meisten Bundesländern habt ihr einen Anspruch auf bezahlten Urlaub (meist 5 bis 10 Tage) für Weiterbildung. Wenn ihr euch weiterentwickeln möchtet, solltet ihr den auch einfordern! Mit Hilfe des Deutschen Bildungsservers könnt ihr euch informieren, wie viele Tage euch in eurer Region zustehen.

9. Ergonomischen Arbeitsplatz

Der Tisch ist zu hoch, der Stuhl zu tief? Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Mitarbeitern den Arbeitsplatz so einzurichten, dass sie keine körperlichen oder seelischen Schäden davontragen. Spätestens, wenn ihr merkt, dass ihr mit Schmerzen nach Hause geht, solltet ihr mit eurem Chef sprechen!

10. Feedback

Ihr ackert und ackert und ackert – und nichts passiert? Kein Lob, kein Tadel, ihr bekommt gar keine Rückmeldung? Frustrierend. Schließlich möchte man wissen, wie gut man den Job macht. Wenn euer Chef nicht von selbst Mitarbeiter-Gespräche anbietet, solltet ihr unbedingt darauf bestehen. Nur so könnt ihr euch verbessern und auch die Grundlage für Gehaltsgespräche schaffen.

Gesehen:

www.brigitte.de/

März 20, 2016

7 Fallen, in die Freizeit-Psychologen tappen können

Als Frau muss man nicht Psychologie studiert haben, um eine Meinung zu sensiblen Themen zu haben. Und so werden in Freundinnen-Runden die Tiefen und Höhen des Lebens durchanalysiert – gern mit dem passenden Rat, den man irgendwo aufgeschnappt hat. Das brauchen Frauen einfach.

Aber so nett es auch ist, anderen zur Seite zur stehen. Nicht jedes Gespräch tut auch gut. Denn die Ratschläge, die wir anderen so vehement geben, beziehen sich oft auf Schwächen, mit denen wir selbst zu tun haben. Wir projizieren sie auf andere.

Hobbypsychologen sollten sich daher immer bewusst sein, dass sie nicht neutral sind – und nicht Psychologie studiert haben.

Damit man trotzdem nicht auf die vielen Gespräche mit Freundinnen verzichten muss, kommen hier unsere Tipps:

1. Man kann auch falsch liegen

Der Naturforscher Isaac Newton hat einmal gesagt: „Ich kann die Bewegungen der Himmelskörper berechnen, aber nicht die Verrücktheit der Menschen.“ Will heißen, jeder Mensch ist anders und jeder Mensch hat andere Probleme. Deshalb können Pauschaltipps auch nicht jedem helfen. Das darf man nicht vergessen.

2. Aus der Ich-Perspektive sprechen

Da Hobbypsychologen sich nie, wie gesagt, hundertprozentig in die Gefühlswelt der anderen einfühlen können, sollten ihre Ratschläge klar aus der Ich-Perspektive formuliert werden. Das gibt dem anderen die Möglichkeit, selbst abzuwägen, was er davon annehmen möchte oder nicht. Alles andere geht in die Richtung Manipulation. Also immer so anfangen: „Ich glaube/denke/empfinde das Problem so …“

3. Vorsicht vor Stigmatisierung

Eine Freundin heult sich aus und der andere resümiert: „Oh, das hört sich so an, als hättest du eine Depression.“ Bei solchen Begriffen sollte man vorsichtig sein. Erstens kann eine Diagnose nur ein Facharzt stellen und zweitens wertet das den Gesprächspartner in diesem Moment ab, weil bestimmte Wörter wie „Depressionen“ heute negativ besetzt sind. Wer ernsthaft besorgt ist, sollte den anderen ermutigen, das Gespräch bei einem Arzt zu suchen. Aber nicht die Stimmung noch weiter in den Keller treiben.

4. Wer Ratschläge gibt, muss auch Ratschläge annehmen können

Die Probleme haben nur die anderen? Wohl eher nicht. Wer gern andere queranalysiert, muss auch annehmen können, wenn man selbst unter die Lupe genommen wird.

5. Sich nicht über den anderen stellen

Niemand sollte von oben herab einen Ratschlag erteilen. Das führt nicht dazu, dass andere einem vertrauen. Außerdem ist es ein Zeichen von Respekt, dem Gesprächspartner auf Augenhöhe zu begegnen.

6. Nicht zu schnell urteilen

Kein Therapeut würde sich die Probleme seiner Patienten anhören und nach drei Sätzen bereits unterbrechen. Obwohl sie wahrscheinlich wirklich häufig ähnlich gelagerte Probleme hören. Das sollte man auch im Privatleben nicht vergessen. Es braucht Zeit und Geduld, um einen anderen Menschen wirklich zu verstehen.

7. Den anderen sprechen lassen

Oft brauchen Freundinnen und/oder der Partner gar keinen Rat. Sie möchten ihren Frust einfach nur erzählen dürfen. Und diese Chance sollten wir ihnen auch geben. Besonders interessante Sätze entstehen übrigens oft, wenn man es aushält, in „Lücken“ zu schweigen. Wenn der Gesprächspartner eine Pause macht, wir ihn aber nicht unterbrechen. Danach öffnet der andere oft sein Herz, weil er Zeit hatte, seine Gedanken zu sammeln.

Erstmals veröffentlicht:

http://www.brigitte.de/

Januar 17, 2016

Erfüllungsgarantie beim Hausbau

Ihre 5. Hausbauerfolgsformel im Ratgeber-eBook Die ultimative Hausbau Erfolgsformel lautet „keine unbesicherten Vorauszahlungen“, und Sie raten dazu, sich von der ausführenden Firma eine „Erfüllungsgarantie“ geben zu lassen.

Was ist damit gemeint?

Vielen Dank im Voraus

Magnus

Antwort

Hallo Magnus,

in Zusammenhang mit Ihrer Frage zur Erfüllungsgarantie empfehle ich Ihnen, sich bei Bedarf einfach von Ihrer finanzierenden Bank informieren zu lassen. Vorweg kann ich Ihnen aber gerne kurz erklären, was eine Erfüllungsgarantie ist:

Die Erfüllungsgarantie sichert den Bauherr und Käufer für den Fall ab, dass der Verkäufer den vertraglich vereinbarten Pflichten nur teilweise oder gar nicht nachkommt. Im Unterschied zur Liefergarantie sowie zur Gewährleistungsgarantie, durch die lediglich die Erfüllung einzelner Pflichten abgesichert wird, hat die Erfüllungsgarantie die Gesamterfüllung eines vereinbarten Vertrages zum Gegenstand.

Um Sie wirklich konkret beraten zu können, müsste ich Ihr Bauvorhaben und die damit verbundenen Vertragswerke kennen, was aber nicht der Fall ist. Tatsache ist, dass eine Erfüllungsgarantie ein besonderes Instrument ist, welches allerdings nicht immer zwingend erforderlich ist. Ich selbst empfehle eine Erfüllungsgarantie eigentlich immer nur aus einem einzigen (wichtigen) Grund:

Die Erfüllungsgarantie (über ca. 10% des Auftragsvolumens) ist für private Bauherrn eine einfache, wirkungsvolle und vor allem kostengünstige Möglichkeit, die Bonität eines Hausanbieters zu „hinterfragen“. Für seriöse Unternehmen mit guter Bonität stellt eine Erfüllungsgarantie jedenfalls keinerlei Problem dar. Verweigert ein Unternehmen allerdings – aus welchen Gründen auch immer – eine Erfüllungsgarantie, kann das ein erstes Zeichen eines Liquiditätsproblems sein. Die Erfüllungsgarantie schränkt nämlich den Kreditrahmen des Unternehmens ein. Für den Unternehmer ist eine Erfüllungsgarantie also mit einer Barzahlung gleichzusetzen.

Eine in der Baupraxis gängige Alternative zur Erfüllungsgarantie ist der Deckungsrücklass, welcher normalerweise zwischen 7 und (empfehlenswert) 10% der jeweiligen Abrechnungssumme liegt. Dieser Deckungsrücklass wird auch gerne Mängelreserve genannt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Bauvorhaben nach tatsächlichen Mengen (nach Aufmaß) abgerechnet wird. Bei jeder Rechnung (Teilrechnungen und Schlussrechnung) wird daher vom Auftraggeber (von Ihnen als Bauherr) ein Deckungsrücklass einbehalten. Dieser Deckungsrücklass wird nach der Legung der Schlussrechnung erst dann an das ausführende Unternehmen ausbezahlt, wenn das Unternehmen dafür eine Bankgarantie in der Höhe des Deckungsrücklasses vorlegt.

Grundsätzlich geht es also immer darum, ein Gleichgewicht zwischen der vom Unternehmen erbrachten Leistung und der dafür vom Bauherrrn geleisteten Zahlung herzustellen.

Bei Pauschalaufträgen sorgt dafür ein Zahlungsplan, wobei hier die sicherste Lösung ist, den jeweiligen Baufortschritt von einem Bausachverständiger prüfen zu lassen (zuerst Baufortschritt-Bestätigung, dann Zahlung). Bei Aufträgen, die nach Aufmaß abgerechnet werden, muss „lediglich“ geprüft werden, ob die verrechneten Listungen auch tatsächlich (mängelfrei) erbracht wurden. Ist das der Fall, liegt also keine unbesicherte Vorauszahlung vor, weil ja die erbrachte Leistung den Gegenwert darstellt.

Um all diese Abrechnungs-Varianten, die nicht selten mit einem nicht unbeträchtlichen Aufwand verbunden sind, zu verhindern, bieten übrigens einige Hausanbieter schon eine ganz andere (sichere) Finanzierungsvariante an: Der Bauherr übergibt dem Hausanbieter eine unwiderrufliche Bankgarantie über die gesamte Auftragssumme und diese Bankgarantie wird erst dann „gezogen“, wenn das Haus komplett (mängelfrei) fertiggestellt und an den Bauherrn übergeben wurde. Dazwischen gibt es keinerlei Abrechnungen. Diese Variante ist eigentlich absolut sicher. Zuerst das Haus, dann das Geld. Im schlimmsten Fall wird – aus welchen Gründen (z.B. durch Insolvenz) auch immer – das Haus nicht fertig. In diesem Fall haben Sie dann aber auch nichts für das (halbfertige) Haus bezahlt.

Ob aber immer alles so einfach geht, hängt immer von den Vertragspartnern ab. Am besten sprechen Sie allfällige Bedenken immer direkt gegenüber dem Hausanbieter aus. Seriöse Firmen werden alles tun, um aus Ihnen einen zufriedenen Kunden zu machen. Wenn man nicht auf Ihre Wünsche oder Bedenken eingeht oder nicht eingehen kann, gibt es immer auch andere (bessere) Hausanbieter.

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber

Homepage:

http://www.haus-selber-bauen.com/

November 24, 2015

Haus und Garten winter­fest machen: Sicher vor Eis und Schnee

Akkus schützen

Rasenroboter und immer mehr andere Garten­werk­zeuge funk­tionieren kabellos. Damit sich die Akkus im Früh­jahr problemlos wieder laden lassen, müssen sie frost­frei und sicher über­wintern. Vorher am besten noch einmal gemäß Anleitung laden. Die Akkus dann separat lagern – also weder in der Lade­station noch im Gerät. So beugen Sie Tief­entladung vor. Das gilt auch für andere selten genutzte Akkus.

Rost vermeiden

Hecken- und Astscheren und andere Gartengeräte können leiden, wenn sie starken Temperatur­schwankungen und Feuchtig­keit ausgesetzt sind. Deshalb auch sie möglichst bald an einem trockenen, frostsicheren Ort unterbringen. Vorher gut säubern, Scharniere und Gelenke mit einem Tropfen Öl schmieren.

Bersten verhindern

Wenn Wasser sich beim Gefrieren ausdehnt, entwickelt Eis eine enorme Spreng­kraft. Frei­stehende Wasser­behälter, Eimer und Kannen sollten Sie daher recht­zeitig entleeren und auf den Kopf stellen, damit sie sich bei Regen nicht erneut füllen. Lassen Sie auch aus außen angebrachten Armaturen und Bewässerungs­leitungen das Wasser ab.

Pflanzgefäße retten

Blumentöpfe aus Ton erweisen sich oft als weniger frostsicher als erhofft. Vorsorglich an einem trockenen Ort bei Plusgraden über­wintern lassen.

Wasser abfließen lassen

Kontrollieren Sie über­all, ob Regen und schmelzender Schnee rund ums Haus gut abfließen. Sonst können böse Wasser­schäden die Folge sein. Säubern Sie Regen­rinnen und Fall­rohre. Heben Sie auch die Abdeck­gitter von Boden­abläufen hoch, damit Sie Sand und Laub leicht entfernen können. Reinigen Sie auch die Abfluss­siebe. Falls das Abdeck­gitter klemmt: Einfach einen stabilen Draht hindurch­fädeln und daran ziehen.

 

Gesichtet:

https://www.test.de/

Juni 30, 2015

Gefahr durch Sekundenschlaf wird oft unterschätzt / ADAC-Tipps für lange Urlaubsfahrten

Gerade zur Reisezeit betrifft dies viele Autofahrer. Das Problem: Die meisten Autofahrer überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten. Dabei führt Müdigkeit nicht nur zu Konzentrationsproblemen, sondern auch zu einer verminderten Reaktionszeit.

Besonders groß ist die Gefahr, wenn die Fahrt entgegen der inneren Uhr angetreten wird. Zwischen zwei und fünf Uhr morgens sowie am Nachmittag gegen 14 Uhr befindet sich der Mensch in einem biologischen Tief. Dies sollten Autoreisende bei ihrer Fahrt in die Ferien beachten. In der Nacht aufzubrechen, um den großen Staus zu entgehen, geht im Zweifelsfall auf Kosten der Sicherheit. Aber auch außerhalb dieser Zeiten können Autofahrer unter Müdigkeit leiden, vor allem dann, wenn die Fahrt sehr lange dauert und besonders monoton verläuft.

Der ADAC rät Autofahrern, sich selbst genau zu beobachten, um nicht vom plötzlichen Sekundenschlaf überrascht zu werden. Akute Warnzeichen sind häufiges Gähnen, plötzliches Frösteln und ein starkes Bewegungsbedürfnis. Auch wer Schwierigkeiten hat, die Spur zu halten oder das Gefühl hat, die Straße würde sich verengen, sollte schnellstmöglich eine Pause einlegen. Bei zufallenden Augen, plötzlichem Erschrecken und ruckartigen, unwillkürlichen Kopfbewegungen war der Fahrer bereits im Sekundenschlaf.

Fahrerassistenzsysteme können auf ein verändertes Fahrverhalten hinweisen. Spurhalteassistent und Auffahrwarnsysteme haben jedoch nur eine unterstützende Funktion und können einen Einschlafunfall nicht verhindern.

Um der Gefahr von Müdigkeit am Steuer vorzubeugen, ist eine gute Planung nötig. Die Fahrt sollte nur ausgeschlafen angetreten werden und beispielsweise nicht nach einem langen Arbeitstag. Während der Fahrt sind regelmäßige Pausen wichtig. Der ADAC empfiehlt, ungefähr alle zwei Stunden eine Pause einzulegen und sich dabei an der frischen Luft zu bewegen. Wer müde ist, kann ein Nickerchen zwischen 10 und 20 Minuten machen. Wer noch mehrere hundert Kilometer vor sich hat, sollte eine außerplanmäßige Übernachtung einlegen.

Um fit zu bleiben, sind ausreichend Flüssigkeit und eine leichte Kost wichtig. Zum Trinken empfehlen sich Wasser, Fruchtschorle und ungesüßte Früchtetees. Urlauber sollten für die Pausen gut verdauliche Zwischenmahlzeiten wie Obst, Rohkost und Vollkornbrötchen einpacken.

 

Originalbeitrag lesen:

www.presseportal.de/pm/7849/3051105

Mai 12, 2015

Bezahlst Du heute?

Wenn wir frisch verliebt das Leben genießen, spielt Geld keine Rolle. Nicht mehr ganz so frisch verliebt, gibt es plötzlich genau darüber Streit. Warum fällt es Paaren so schwer, mit Geldfragen entspannt umzugehen?

Feierabend. Er kommt nach Hause, ruft schon in der Tür „Hallo!“ und eilt in die Küche.

Er: „Überraschung!“
Sie: „Aha?“
Er: „Ich habe endlich ein Hotel gefunden, sogar mit Privatstrand!“
Sie: „Hm.“
Er: „Ich weiß, das klingt bisschen schick, aber es hat Vorteile mit den Kindern!“
Sie: „Ehrlich gesagt, finde ich so ein Hotel zu teuer.“
Er: „Aber wir können es uns doch gerade leisten!“
Sie: „Wir? Du vielleicht. Ich könnte mir so ein Hotel nicht leisten!“
Er: „Aber – es ist doch unser Geld!“

Sie rollt mit den Augen, seufzt und verlässt die Küche.

Später am Abend sitzt das Paar wieder zusammen in der Küche. Sie verschluckt ein paar Tränen, die ihr peinlich wären. Er ist sehr still. Sie sehen sich an und blicken in ratlose Gesichter. Eigentlich sind sie doch glücklich. Auch nach zehn Jahren noch. Wieso streiten sie plötzlich über die Kosten eines Urlaubs, den sie sogar finanzieren könnten, weil es das gemeinsame Konto hergibt? Früher haben sie über Geld so gut wie nie gesprochen, geschweige denn gestritten. Was ist passiert?

Paare finden sich heute ohne Zwang. Die meisten gehen eine feste Beziehung ein, weil sie sich lieben. Geld hat bei dieser Entscheidung nach unserem vorherrschenden Verständnis nichts mehr verloren. Sobald zwei Liebende jedoch in eine gemeinsame Wohnung ziehen oder Kinder bekommen, wird aus dem Paar unweigerlich ein Haushalt. In guten wie in wirtschaftlich schlechteren Zeiten. Und plötzlich ist Geld ein Thema, auf das niemand vorbereitet war.

Nido-Autorin Susanne Lang fragt im Titelthema der aktuellen Ausgabe, ob Geld am Ende doch die Liebe kaputt macht. Und ob die vielen Streits über finanzielle Angelegenheiten nicht eigentlich eine andere Ursache haben, nämlich den nach wie vor schlechten Stand der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen.

 

Originalbeitrag lesen:

http://www.nido.de/artikel/bezahlst-du-heute

April 28, 2015

Sport und Fitness für Kinder sehr wichtig

Nichts bringt unseren Organismus mehr in Schwung als Bewegung in Form von Sport und gerade für Kinder ist Sport besonders wichtig, um Folgeschäden wie Übergewicht, Haltungsschwächen, Diabetes oder auch Herz-Kreislauf-Krankheiten entgegenzuwirken.

 

Sport und Fitness für Kinder sehr wichtig

 

Der Bewegungsapparat lässt sich besonders in Zeiten von Playstation und Internetflatrates nur schwer anschmeißen. Leider sind viele Erwachsene kein gutes Vorbild für ihre Kinder und machen es sich sehr einfach. Warum sollte das Kind Freude an Bewegung haben und sportlich aktiv werden, wenn der Erwachsene selbst kurze Strecken mit dem Auto fährt oder im Kaufhaus den Aufzug statt der Treppe benutzt?

 

Sport und Fitness als Ausgleich für Kinder

Sport und Fitness für Kinder – Fußball spielen macht Spaß

Sport fördert nicht nur die Fitness, sondern es ist erwiesen, dass sportliche Kinder auch geistig auf einem höheren Level schweben als Sportmuffel. Gehen Sie mit Ihren Kindern raus, lassen Sie sie toben und die Welt entdecken. Kinder besitzen einen natürlichen Entdeckungsdrang welcher sich hervorragend dazu eignet um sportlich aktiv zu sein. Ängstliche Eltern die Verletzungen schon vorher herbei ahnen sind hier eindeutig fehl am Platz, denn so behindern Sie die Kinder in ihrer Bewegungsfreiheit. Ohnehin passieren die meisten Unfälle im Haushalt durch Unachtsamkeit des Kindes. Sport kann natürlich auch mal ein Kratzer oder eine blutende Nase mit sich bringen. Wichtig dabei ist, dass das Kind daraus gelernt hat.

Sportunterricht in der Schule reicht bei weitem nicht aus um aufgestaute Energie loszuwerden. Sportgemeinschaften können schon relativ günstig wahrgenommen werden, egal ob Judo, Fußball, Tanzen oder Schwimmen. Das Kind lernt mit Niederlagen umzugehen und schüttet bei Siegen Glückshormone aus. Modern sind Spielekonsolen die zum Bewegen animieren sollen. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass der Fußball aus Leder besteht, der frisch gemähte Rasen zum Spielen animiert oder man beim Tennis enorme Laufarbeit leisten muss.
Empfehlenswert ist es, wenn Kinder so früh wie möglich am Kinderturnen teilnehmen, denn dadurch entdecken sie vielleicht von klein auf ihre Freude am Sport.

 

Zuerst veröffentlicht auf:

www.vorname.com/ratgeber/

Februar 16, 2015

Die Gartenhütte als Blickfang

Die Gestaltung des eigenen Gartens erfordert oft eine lange Planung und ein hohes Maß an Kreativität. Der Garten kann der Blickfang eines jeden Hauses sein und dient zudem als Rückzugsmöglichkeit der Hausbewohner. Umso wichtiger ist die optimale Auslegung des eigenen Gartens auf die eigenen Bedürfnisse. Ein sehr beliebtes Gartenobjekt ist das Gartenhaus. Dieses gibt es in allen möglichen Formen, Farben sowie Materialien.

Die optimale Größe des Gartenhauses ergibt sich aus der verfügbaren Fläche. Es sollte jedoch beachtet werden, dass das Gartenhaus niemals die gesamte Gartenfläche einnehmen sollte, da dies optische sowie praktische Probleme mit sich bringt. Es ist zudem wichtig zu wissen, wofür die Gartenhütte genutzt werden möchte.

Dient die Gartenhütte als Blickfang, als Stauraum für Gartenzubehör oder aber als Aufenthaltsraum. Die Nutzung der Gartenhütte als Aufenthaltsraum kann bedeuten, dass diese im Sommer als Ort einer Gartenfeier genutzt werden kann. Hier können Freunde und Familie zusammenfinden, sich austauschen und bei einem Essen den Tag genießen. Auch die Möglichkeit einer Sauna ist denkbar. Hierfür gibt es speziell abgestimmte Häuser, welche für ein gutes Erholungserlebnis sorgen. Besonders im Winter empfiehlt sich die Nutzung einer Sauna. Das Immunsystem wird hierdurch gestärkt und zugleich offeriert die Sauna einen Ort zum Ausspannen. Und eine eigene Sauna im Garten ist sicherlich etwas, mit dem nicht jeder aufwarten kann.

Zur optischen Aufwertung des eigenen Gartens ist es möglich, ein Haus für den Garten zu erwerben. Sehr beliebt sind hierbei die Holzhäuser. Durch den rustikalen Stil wird der Garten mit Wärme erfüllt. Ein Holzgartenhaus gilt als besonders stabil und bringt sich mit der sehr natürlichen Wirkung in jede Umgebung ein. Egal ob Flachdach, Design Haus oder 5-Eck Haus, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Es ist außerdem möglich, ein Metallgartenhaus zu erwerben. Dies ist besonders zu praktischen Zwecken zu empfehlen. Oftmals wird ein Haus aus Metall zur Unterbringung von Gegenständen wie zum Beispiel Fahrrädern genutzt. Auch als Geräteschuppen ist es sicherlich bestens geeignet. Metall ist besonders witterungsbeständig und bietet dank der Zinkbeschichtung einen Schutz vor Korrosion. Metallgartenhäuser gibt es in verschiedenen Formen sowie Farben, um diese passend zum eigenen Garten erwerben zu können.

Wenn Sie ein Metallgartenhaus zum Unterbringen von Geräten als zu groß empfinden, gibt es noch die Möglichkeit der Nutzung eines Geräteschranks. In einem Geräteschrank können alle Werkzeuge sowie Gartenzubehör untergebracht werden. Fahrräder können alternativ unter einem Fahrradunterstand gelagert werden. Dieser schützt das Fahrrad vor Schnee, Regen und Hagel. Entscheiden Sie sich für ein Gartenhaus in Ihrem Garten, muss berücksichtigt werden, dass eine Häuser mit Fundament eine Genehmigung zum Aufstellen benötigen.

Gastbeitrag – Autorin: Stefanie Fischer

 

Entdeckt auf:

http://www.haus-selber-bauen.com/die-gartenhtte-als-blickfang.html

Februar 12, 2015

Nie wieder schlechter Sex

Über die Flaute im Bett beschweren, das kann doch jeder. Dabei liegt es an uns selbst alles besser zu machen, viel besser! 2015 könnte Euer erotischstes Jahr werden, sofern Ihr diese neun wichtigen Vorsätze befolgt!

 

9 Vorsätze, die jede Frau für 2015 fassen sollte und die garantieren, dass der Bettsport erfüllender denn je wird!

1. Schluss mit Orgasmuslügen

Den Orgasmus vorheucheln, das hat noch nie was gebracht. Vielleicht verletzen wir so kurzfristig sein Ego nicht, langfristig führt es jedoch nur zu extremem Frust im Bett. Ab jetzt stets ehrlich bleiben!

2. Schluss mit Verzicht auf Oralsex

„Er macht das eben einfach nicht gern“ ist der Satz, den keine Frau 2015 mehr sagen sollte. Klitorale Stimulierung ist wichtig, oftmals sogar der einzige Weg zum Orgasmus. Und mit seiner Zunge funktioniert es eben am besten.

3. Weg mit den Omaschlüpfern

Es ist ganz egal, ob Euch jemand in Unterwäsche sieht oder nicht: Mit einem Omaschlüpfer darunter hat keine Frau eine sinnliche Ausstrahlung, ganz einfach, weil sie sich darin nicht sexy fühlt.

4. Tacheles reden

Keine falsche Zurückhaltung oder Verlegenheit mehr: Sagt ihm, was Euch beim Sex gefällt und was nicht. Nicht mit Gesten oder Geräuschen. Kerle wollen Klartext und werden sich dafür erkenntlich zeigen.

In der Galerie: Was die Vagina mag und was sie nicht mag:

5. Endlich den G-Punkt finden

Der G-Punkt ist kein Mythos, es gibt ihn wirklich und jede Frau kann ihn finden und dann den Partner dorthin leiten. Die Suche beginnt auf Google, dann mit den Fingern. 30 Minuten konzentrierte Forschungsreise, und wir versprechen, Ihr habt ihn!

6. Immer bereit und geschützt

Warum die Kondome ihm überlassen? Jeder Single sollte das Verhütungsmittel stets bei sich tragen, wen er ausgeht. Das macht euch nicht zur Schlampe, sondern zur emanzipierten und vernünftigen Frau!

 

7. Kein Sex aus Verpflichtung

Keine Lust auf Sex? Dann habt auch keinen! Sex nur deshalb, weil er es will oder es an der Zeit wäre, bringt nichts als ein negatives Gefühl am Ende.

8. Keine Sorge um die Zahl

Auch Frauen sollten dringen damit aufhören sich über die Zahl ihrer Sexpartner Gedanken zu machen. Ihr habt Lust auf Sex mit der neuen Bekanntschaft? Dann los, denn was bei Männern okay ist, sollte es spätestens 2015 auch bei Frauen sein.

9. Mit Gewissheit ins neue Jahr

Wer schleppt die unangenehmen Tests ständig vor sich her? Wenn der letzte ungeschützte Verkehr drei Monate oder länger her ist, dann einfach einen Termin zum Bluttest vereinbaren und sichergehen, dass alles im grünen Bereich ist. Sich entspannt fühlen garantiert besseren Sex!

 

Website:

http://www.joy.de/liebe/artikel/a-61502/

Januar 22, 2015

Sex braucht Sicherheit

Viele Frauen haben gern Sex, wenn der Partner ihnen Sicherheit vermittelt, weiß Paartherapeut Oskar Holzberg.

 
„Du möchtest mit mir schlafen. Ich weiß ja was du brauchst. Ich weiß, dass du dich mir dann nah fühlst. Aber ich kann das so nicht. Vor allem, wenn ich mich gerade vorher noch so von dir kritisiert gefühlt habe.“ Frau V. lächelt ihren Mann unsicher an, der jetzt ganz erwartungsfroh guckt, aber nichts sagt. Sie schaut mich etwas ratlos an. „Wir sehen uns den ganzen Tag nicht“, sagt sie weiter an ihren Mann gerichtet, „und dann kommst du nach Hause, meckerst über das Chaos, wir bringen die Kinder ins Bett. Und meistens läufst du dann noch eine Runde, und ich gucke noch Nachrichten. Und dann sind wir beide geschafft, und es ist Zeit, ins Bett zu gehen. Und… und ich habe dann schon immer Angst. Und hoffe, dass du müde bist. Ich weiß ja, dass du dich dann abgelehnt fühlst, wenn ich nicht mit dir schlafen will. Und dann mache ich es auch, aber… eigentlich geht das nicht für mich.“

Frau V. fängt an zu weinen. Frau V. schläft gerne mit ihrem Mann. Aber nicht immer, wenn er es möchte. Und vor allem nicht, wenn sie gar keine innere Verbindung zu ihm fühlt. Aber irgendwie fühlt sie sich auch schuldig und kleinlich, dass sie ihrer Lust nicht freier nachgeben kann. Denn im Grunde ist es doch wunderbar, dass ihr Mann sie so begehrt. Was auch Herr V. findet. Er kommt zu sich, wenn er die anstrengende Welt hinter sich lassen kann, und kann es gar nicht erwarten, zu seiner Frau unter die Laken zu schlüpfen. Der Partner, der weniger Lust verspürt, bestimmt die Sexualität. Frau V. fühlt und weiß das. Aber sie empfindet keine Macht – eher Ohnmacht durch ein Dilemma, das sie nicht lösen kann.

Ein Dilemma, das viele Paare erleben. Männer scheinen durch Sex zur Nähe zu finden. Frauen hingegen finden eher durch emotionale Nähe zum Sex. Soziologen sehen die Geschlechterrollen als Ursachen hierfür an. Frauen sind mehr auf eine sichere Bindung angewiesen. Sie waren und sind wirtschaftlich abhängiger. Sie können schwanger und dann verlassen werden. Sie haben – weil sie sich nur in einem bestimmten Lebensalter fortpflanzen können – schlechtere Chancen auf dem Heiratsmarkt. Auch psychologische Studien zeigen, dass bei Frauen, anders als bei Männern, bei sexueller Erregung auch Hirnregionen aktiv sind, die für Urteile und Entscheidungen zuständig sind.

Lust wird immer im Zusammenhang mit der Situation und den Umständen erlebt. Sexuelle Erregung ist also damit verbunden, wie geborgen und vertraut sich die Beziehung anfühlt. Entsprechend zeigt sich in Untersuchungen, dass die langjährigen Paare, die sich einander insgesamt näher fühlen, auch ihre Sexualität als befriedigender einschätzen.

In einer festen Liebesbeziehung ist sexuelle Erregung also davon abhängig, wie nah und verbunden wir uns fühlen. Auch auf die Gefahr hin, vulgär zu klingen und dazu aufzufordern, ziemlich berechnend vorzugehen, habe ich Männern wie Herrn V. schon gesagt: „Wer ficken will, muss freundlich sein.“ Das prägt sich ein, ist leicht einzusehen und beschreibt einen von Männern häufig übersehenden Aspekt in der Sexualität von Paaren. Sex braucht Sicherheit.

 

Link zum Artikel:

www.brigitte.de/liebe/beziehung/

Januar 20, 2015

Fußball: Schädigen Kopf­bälle auf Dauer das Gehirn?

Im Extremfall prallt ein Fußball mit 100 Stundenkilo­meter auf den Kopf eines Spielers, wenn er ihn als Kopf­ball annimmt. Eltern von US-Fußball­junioren sorgen sich, dass Kopf­bälle im Fußball dem Gehirn lang­fristig schaden können. Sie fordern strengere Regeln und haben kürzlich gegen den Welt­fußball­verband Fifa und mehrere US-Fußball­verbände Klage einge­reicht. test.de sprach mit Experten, um zu klären, wie groß die Gefahr durch Kopf­bälle wirk­lich ist.

Eltern von US-Juniorfuß­ballern in Sorge

In Deutsch­land ist Fußball traditionell die beliebteste Sport­art bei Kindern und Jugend­lichen. Für 2014 registrierte der Deutsche Fußball­bund fast 1,9 Millionen Junior­mitglieder bis 18 Jahre. Mitt­lerweile wächst auch beim US-Nach­wuchs die Fußball­begeisterung – doch Mütter und Väter sind nicht immer begeistert vom Soccer. Sie fürchten unter anderem Gehirn­erschütterungen und chro­nische Hirn­schäden durch Kopf­bälle. Deshalb haben Eltern von Juniorfuß­ballern in den USA Ende August 2014 US-Fußball­verbände sowie die Welt­fußball­organisation Fifa vor einem Gericht in Kalifornien verklagt: Die Fußball­regeln reichen ihrer Einschät­zung nach nicht aus, um beispiels­weise vor Kopf­ball-Folgen zu schützen und sollten daher verschärft werden. In vielen Sport­arten, die in den USA populär sind, wie Base­ball, Eis­hockey und American Football, ist das Tragen eines Kopf­schutzes üblich. Die Fifa wollte sich auf Anfrage von test.de nicht zu dem aktuellen Gerichts­verfahren äußern. Laut medizi­nischen Fachleuten der Fifa werden die Auswirkungen des Kopf­ball­spiels aber erforscht.

Studien deuten Risiken an

In den vergangenen Jahren erschienen verschiedene Studien, die einen Zusammen­hang zwischen intensivem Kopf­ball­spiel, Hirn­ver­änderungen und kognitiven Defiziten andeuten: So analysierten etwa Wissenschaftler der New Yorker Yeshiva Universität per diffusions­gewichteter Magnetresonanztomografie unnormale weiße Stellen im Gehirn von Fußballern, die laut eigener Angaben jeweils mehr als 885 Bälle im Jahr köpfen (Soccer Heading Is Associated with White Matter Microstructural and Cognitive Abnormalities). Diese Spieler schnitten bei kognitiven Tests schlechter ab als Spieler, die seltener köpften. Auch ein Forscher­team aus den USA und Deutsch­land hatte in den Gehirnen von Profifuß­ballern im Vergleich zu Leistungs­schwimmern groß­flächigere Veränderungen in der weißen Substanz entdeckt, die für die Nerven­kommunikation bedeut­sam ist (White Matter Integrity in the Brains of Professional Soccer Players Without a Symptomatic Concussion). Die Autoren schließen einen Zusammen­hang zum Kopf­ball­spiel nicht aus. Allerdings räumen sie selbst metho­dische Grenzen ihrer Studien ein – nur wenige Dutzend Probanden, kein Lang­zeitfokus.

Gehirn­erschütterungen nach Zusammenprall

Der Kinder­chirurg Professor Peter P. Schmittenbecher vom Klinikum Karls­ruhe, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie, hält das Risiko durch Kopf­bälle bei Kindern und Jugend­lichen für trag­bar. Es lägen keine evidenz-basierten Studien vor, die Anlass zur Sorge gäben. Auch zu akuten Verletzungen führten Kopf­bälle nur sehr selten. „Von etwa 14 000 Notfällen, die wir im Klinikum Karls­ruhe jähr­lich versorgen, sind Unfälle durch Kopf­bälle die absolute Ausnahme“, sagt Professor Schmittenbecher. Viel häufiger verursachten Kopf-an-Kopf-Zusammen­stöße beim Fußball Gehirn­erschütterungen und Prel­lungen. Das bestätigt auch die jüngste Verletzungs­studie des europäischen Fußball-Dach­verbands Uefa für Top-Profi-Clubs. Danach gehen nur etwa 0,5 Prozent der Verletzungen auf das Konto von Kopf­bällen. Deutlich mehr Kopf­verletzungen entstehen danach durch den Zusammenprall mit Torpfosten oder Mitspielern. Als besonders gefähr­lich gelten sogenannte Quer­schläger – Bälle, die während des Spiels den Kopf unvor­hergesehen mit Wucht treffen. Sie können lebens­bedrohliche Hirn­blutungen auslösen.

Biomechaniker setzen auf Technik und Training

Biomechaniker der Deutschen Sport­hoch­schule in Köln beschäftigten sich mit den Risiken des Kopf­ball­spiels aus bewegungs­wissenschaftlicher und traumatologischer Sicht. „Hart geschossene Fußbälle mit Spitzen­geschwindig­keiten bis zu 100 Stundenkilo­metern werden nur selten in Anflug­richtung zurück beschleunigt“, erklärt Erich Kollath von der Sport­hoch­schule Köln. Daher wirke meist nur ein Teil der Kraft auf den Kopf. Zudem entständen die meisten Kopf­ball­situationen nach Flanken, bei denen der Ball bei weitem nicht Maximal­geschwindig­keit habe. Kollath ist über­zeugt, dass ein adäquates Techniktraining Risiken verringern kann: „Vor der Kontakt­phase beim Kopf­ball sollte der Spieler eine Ausholbewegung in entgegen­gesetzter Richtung ausführen.“ Zudem sollten die Augen möglichst lange offen bleiben, um die Flugbahn des Balls besser abschätzen zu können und ihn dann präzise mit der Stirn zu treffen. Kräftige Nacken- und Rück­muskeln trügen dazu bei, die einwirkende Kraft besser zu verteilen. Wichtig: „Bei einem Kinder- und Jugend­training sollten maximal drei Serien von jeweils zehn Kopf­bällen mit alters­gemäßen Bällen durch­geführt werden“, rät Kollath. Dazwischen seien Pausen von sieben bis zehn Minuten wichtig. Als Spiel­element gewinne der Kopf­ball über­dies erst ab der C-Jugend vermehrt an Bedeutung, also ab 13 Jahren. Dann erst werde aus tech­nisch-taktischer Sicht das Spiel über Außen mit Flanken vor das Tor bedeut­samer.

Den richtigen Ball wählen

Die Wucht von Kopf­bällen lässt sich auch durch passende Bälle verringern. Je nach Alter sollten Fußball­trainer beim Kopf­ball­training Bälle aus leichtem Material einzusetzen, empfiehlt Kollath. Dazu eigneten sich im Vorschul­alter Schaum­stoff- und Softbälle. Bei Kindern bis zehn Jahren sollten zwischen­durch spezielle Light-Bälle zum Einsatz kommen. „Dadurch verlieren die Kinder die Angst vor dem Kopf­ball­spiel und können sich auf die Aneignung der richtigen Technik konzentrieren“. Biomecha­nische Messungen hätten ergeben, dass sich neben der Anflug­geschwindig­keit auch der Luft­druck eines Balls auf den Aufprall auswirke. Er darf laut Richt­linien von 0,6 bis 1,1 bar variieren, sollte beim Kopf­ball­training aber keinesfalls ausgeschöpft sein. Der Deutsche Fußball­bund empfiehlt für Kinder- und Jugend­training zudem kleinere und leichtere Bälle. Ein Wett­kampf­ball sollte bis einschließ­lich E-Jugend maximal 290 Gramm wiegen, ein herkömm­licher Fußball bringt bis zu 450 Gramm auf die Waage. Egal, ob beim Amateur- oder Profifuß­ball – längst rollen Bälle mit einer wasser­abweisenden Schutz­schicht über den Rasen. Die saugen sich – anders als früher die offenporigen Lederbälle – nicht mit Wasser voll und werden bei Nässe nicht schwerer.

Kopf­schutz über­zeugt nicht

Besonders in den USA diskutieren Fachleute seit Jahren, ob ein spezieller Kopf­schutz vor Gehirn­erschütterungen schützen kann. In den Vereinen dort tragen vor allem Frauen und jüngere Spieler einen stirnband­ähnlichen Schutz. Die Fifa hat das genehmigt. Wissenschaftler der Universität Northern Kentucky beschrieben 2009 in einer Über­blicks­studie, dass noch Forschungs­bedarf beim Thema Kopf­schutz bestehe (Protective Headgear for Soccer Players: An Overview). Offen­bar können handels­übliche Modelle Schädel und Hirn bei Zusammen­stößen schützen, der Nutzen bei Kopf­bällen ist noch nicht belegt. Doch Ingenieure tüfteln an neuen Materialien: 2014 präsentierten indonesische und malaysische Forscher einen Test, wonach ein Kopf­schutz aus dem Schaum vom Knieschützern die Wucht von Kopf­bällen dämpfen kann (Impact-absorbing Materials in Reducing Brain Vibration Caused by Ball-to-head Impact in Soccer).

Kopf­bälle machen Spiel spannend

„Beim Fußball besteht eben ein gewisses Verletzungs­risiko“, sagt der Kinder­chirurg Schmittenbecher. Er hält es trotzdem für sinn­voll, wenn Kinder Fußball spielen. Durch Inaktivität entständen neue Risiken wie Überge­wicht, Gelenk­probleme und Diabetes. Diese Einschät­zung dürfte Fußball­taktiker freuen: „Mit Kopf­bällen können vor dem gegnerischen Tor gefähr­liche Situationen entstehen“, schreibt der Deutsche Fußball­bund in seinen Trainings­empfehlungen für C-Jugend-Spieler. Die Welt­meisterschaft in Brasilien habe gezeigt, dass Flanken und Stan­dard­situationen durch kopf­ball­starke Spieler an Durchschlags­kraft gewinnen.

Fazit: Eltern sollten Training beob­achten

Es liegen keine über­zeugende Studien vor, die gesundheitliche Schäden durch moderates Kopf­ball­spielen im Kinder-, Jugend- und Amateurfuß­ball nach­weisen. Allerdings raten Experten, Kopf­bälle im Kinder- und Jugend­fußball oft auch mit leichteren Bällen und grund­sätzlich nicht im Über­maß zu trainieren. Eltern von Vereins-Fußball­junioren können sich bei den Trainern erkundigen, wie oft und mit welchem Ball­material sie Kopf­bälle einüben. Das größte Risiko für Gehirn­erschütterungen und andere schwerwiegende Kopf­verletzungen entsteht beim Fußball offen­bar, wenn Spieler mit den Köpfen oder Pfosten zusammen­stoßen. Aber egal, was die Ursache ist: Sobald der Verdacht einer Gehirn­erschütterung besteht, sollten betroffene Spieler sofort mit dem Spiel aufhören und einen Arzt aufsuchen. Möglicher­weise wird der eine längere Fußball­pause verordnen, weil Gehirn­erschütterungen ausheilen müssen.

 

Die Homepage besuchen:

https://www.test.de/

Januar 3, 2015

Dr. Klein gibt Versicherungstipps für den Jahreswechsel

Lübeck (ots) – Silvester ohne Feuerwerk? Undenkbar! Doch Vorsicht: Böller, Raketen und sonstige Feuerwerkskörper sorgen jedes Jahr für zahlreiche Unfälle und Brände. Dr. Klein informiert, welche Versicherungen für Brandschäden und Verletzungen aufkommen.

Viele Menschen freuen sich auf die alljährliche Silvesterparty und das dazugehörige Feuerwerk. Was für die meisten das Highlight des Jahres ist, kann jedoch schnell zu einem Albtraum werden: Nämlich dann, wenn die Nacht in einem Krankenhaus endet, weil der Knallkörper zu nah am Auge explodiert ist, der Vorhang am Fenster brennt oder das Auto durch eine Rakete beschädigt wurde. Aber welche Versicherung hilft im Schadensfall?

Private Haftpflichtversicherung ersetzt selbstverschuldete Schäden

Wer ohne Vorsatz anderen Menschen durch Feuerwerkskörper einen Schaden zufügt, ist durch die private Haftpflichtversicherung abgesichert. Sie springt auch dann ein, wenn beispielweise auf der Silvesterparty ein Glas Rotwein auf dem Teppich des Gastgebers landet.

Wohngebäudeversicherung hilft bei Schäden am Haus

Wird das Eigenheim durch einen Feuerwerkskörper beschädigt, ersetzt die Wohngebäudeversicherung den entstandenen Schaden. Sie zahlt außerdem eventuelle Aufräumarbeiten und die Kosten für den Hotelaufenthalt, falls das Haus oder die Wohnung vorübergehend nicht bewohnbar ist. Sind vermietete Objekte von Schäden betroffen, müssen sich deren Bewohner an den Vermieter oder Hausbesitzer wenden, da die Wohngebäudeversicherung oftmals durch den Immobilieneigentümer abgeschlossen wird.

Hausratversicherung haftet für Schäden an Einrichtungsgegenständen

Entstehen durch Böller Schäden an Möbeln, Elektrogeräten oder Kleidung, übernimmt die Hausratversicherung die finanziellen Folgen. Zusätzlich werden Brand- und Löschwasserschäden von der Versicherung abgedeckt.

Kaskoversicherung schützt das Auto

Trifft eine Silvesterrakete das Auto und setzt es in Brand, springt die Teilkaskoversicherung ein. Die Ausnahme sind allerdings Sengschäden, die durch glimmendes Feuerwerk verursacht wurden. Die Vollkaskoversicherung zahlt auch, wenn das Fahrzeug mutwillig beschädigt wurde und der Schuldige nicht ermittelt werden kann.

Krankenversicherung zahlt bei einer selbstverschuldeten Verletzung

Wer einen Feuerwerkskörper zündet und sich dabei selbst verletzt, kann wie gewohnt seine Krankenversicherung für die Behandlung der Verletzungen in Anspruch nehmen. Die Folgekosten, falls die Gesundheit des Versicherten längerfristig beeinträchtigt wird, tragen eine private Unfallversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Sicherheitstipps für die Silvesternacht

Wer nicht auf das Feuerwerk verzichten möchte, sollte EU-geprüftes Knallzeug verwenden und auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu anderen Menschen sowie zu Tieren, Gebäuden und Autos achten. Blindgänger müssen gleich entsorgt und dürfen nicht noch einmal angezündet werden. Kinder sollten nur altersgerechte Feuerwerkskörper wie beispielsweise Wunderkerzen entzünden – und auch diese nur unter Aufsicht. Hausbesitzer sind gut beraten, alle Fenster und Türen zu schließen, damit umherfliegende Raketen kein Feuer entfachen können.

Sind doch einmal Versicherungsschäden in der Silvesternacht entstanden, müssen diese umgehend an den Versicherer gemeldet werden. Es sollten alle Schäden mithilfe von Fotos und einer Auflistung dokumentiert und der Versicherung zugestellt werden.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Versicherungen finden Sie auf www.drklein.de/versicherung.html.

Über Dr. Klein

Dr. Klein ist ein unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 650 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Immobilienfinanzierung, Versicherungen und Vorsorge. Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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Dezember 30, 2014

Smrtgrips: Die intelligenten Griffe fürs Fahrrad

Smrtgrips

Smrtgrips sollen die herkömmlichen Griffe eines Fahrrads ersetzen und dem Radfahrer mit Navigationsanweisungen helfen sowie auf Radwege, Baustellen und Sehenswürdigkeiten hinweisen. Für sein Projekt will das Berliner Startup ab Januar 2015 Geld auf Indiegogo sammeln.

Das Berliner Startup Smrtgrips möchte mit seinen eigenen, intelligenten Fahrradgriffen Radlern das Fahren erleichtern: Ein Kernteil mit der eingebauten Elektronik wird in die Griff-Enden eingebaut, die herkömmlichen Griffe werden mit Smrtgrips-Griffen ersetzt.

Per Bluetooth verbindet sich das Kernteil von Smrtgrips mit einem Smartphone – die Kopplung soll sowohl mit Android-Geräten als auch mit iPhones möglich sein. Dann kann sich der Radfahrer beispielsweise über Vibrationen in den Griffen den Weg zeigen lassen: Je nachdem, wie er abbiegen muss, vibriert entweder der rechte oder der linke Griff.

Zudem soll sich das eigene Fahrrad über die Smrtgrips leichter finden lassen: Über die App soll dem Nutzer eine Art Radar angezeigt werden, zudem kann er ein akustisches Signal auslösen. Außerdem setzt Smrtgrips auf den Community-Gedanken.

Beliebte Radwege entdecken

So sollen sich Nutzer über die Smrtgrips-App mit Hilfe von Community-Informationen Fahrradwege, beliebte Routen und Wege zu Sehenswürdigkeiten anzeigen lassen können. Über Connected Biking sollen andere Smrtgrips-Nutzer auf einer Karte sichtbar sein, Radfahrer können sich auch untereinander vernetzen.

Über eine Verbindung mit einem anderen Smrtgrips-Nutzer soll die Funktion Separation Alert genutzt werden können: Fahren mehrere Radler in einer Gruppe, schlägt der Vibrationsalarm der Smrtgrips Alarm, wenn ein Teilnehmer der Gruppe zurückfällt. Dies dürfte besonders bei Familien mit Kindern praktisch sein.

Finanzierung über Indiegogo

Die Smrtgrips-Erfinder wollen ab dem 11. Januar 2015 Geld auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo für ihr Projekt sammeln. Über die Höhe der einzelnen Claims ist noch nichts bekannt, auch nicht, welche Art der Finanzierung die Macher wählen werden.  (tk)

Original-Artikel:

www.golem.de

Dezember 27, 2014

Smarte Helfer am Heizkörper – Marktüberblick Smart Home: So sparen Sie intelligent bis zu 30 Prozent Heizkosten

Auch wenn in Deutschland noch kein Schnee liegt: Der Winter kommt bestimmt – und dann ist Heizen angesagt. Zwar sind die Heizkosten zuletzt gesunken, Heizöl ist sogar so günstig wie seit Jahren nicht. Mittelfristig erwarten Experten jedoch, dass Öl und Gas wieder deutlich im Preis steigen.

Wer dauerhaft seine Heizkosten senken will, hat deshalb nur eine Wahl: Mit dem richtigen Heizverhalten den Verbrauch dramatisch senken. „Smarte“ Thermostate oder Heizungssysteme versprechen bis zu 30 Prozent Heizkosten-Einsparung. Das gilt sowohl für Altbau- als auch für Neubauwohnungen – und auch für Mieter.

 

Jeden Heizkörper einzeln programmieren

Gerade ältere Heizungen lassen oft nur grobe Temperatureinstellungen zu: von leicht warm bis heiß. Auf das Verhalten der Bewohner im Haus oder in der Wohnung nehmen sie keine Rücksicht. Kleine technische Helfer schaffen da Abhilfe. Intelligente Thermostate können problemlos an jedem Heizköper einer Wohnung montiert werden. Über sie können die Bewohner ihr persönliches Heizprofil programmieren, das die Wärme jedes Raums auf Wunsch anpasst und die Heizung zeitgesteuert an- und ausschaltet. Dann wird zum Beispiel das Badezimmer morgens früh angenehm warm aufgeheizt. Nach der morgendlichen Toilette aller Bewohner fährt das Thermostat die Heizleistung automatisch wieder zurück. Er kurz bevor die Bewohner von der Schule oder der Arbeit zurückkehren, fährt das Thermostat die Heizung wieder an.

Einige dieser „smarten“ Thermostate lassen sich zusätzlich per Fernbedienung vom Smartphone aus steuern. Damit ist der Zugriff auf jedes einzelne Thermostat möglich. „Dieses System lässt sich sogar noch ausbauen“, erzählt Sigfried Pongratz, Leiter der Abteilung Smarte Technologien beim Verband der Elektrotechnik. Dafür müssen die kleinen Helfer allerdings miteinander vernetzt werden; zum Beispiel per WLAN. In einem echten Smart Home können die einzelnen Thermostate noch genauer aufeinander abgestimmt und das Heizsystem von unterwegs via Tablet, PC oder Smartphone konfiguriert werden.

Das Smartphone weiß, ob jemand zu Hause ist

Eine solche „smarte“ Steuerung ist auch direkt am zentralen Heizungssystem möglich. „Über Wärmesensoren in den einzelnen Räumen hat der Hausbesitzer dann die Temperaturen an jedem Ort in seinem Haus im Blick und kann diese regulieren“, sagt Pongratz.

Auch dieses System kann noch einmal erweitert werden; etwa um funkbasierte Tür- und Fensterkontakte. Dieses Feature bietet zum Beispiel das Smart Thermostat der Firma Tado. „Unser ‚smartes‘ Heizsystem reagiert auf das Öffnen von Fenstern und Türen und passt die Wärmezufuhr in dem entsprechenden Raum an“, erklärt Tado-Sprecherin Stefanie Sedlak. Das System lasse sich zudem mit den Smartphones der Hausbewohner verbinden und reagiert dann auf deren Bewegungen im Haus. „Wenn der letzte Bewohner mit seinem Smartphone das Haus verlässt, fährt das System die Wärmezufuhr des gesamten Hauses automatisch runter.“

Surftipp:

Lösungen für Mieter

Die Möglichkeiten zur intelligenten Haussteuerung sind vielfältig. Für Mieter ist es meist am sinnvollsten, Thermostate für einzelne Heizkörper zu nutzen, da sie in der Regel keinen Zugriff auf die zentrale Heizung haben. Unternehmen wie EQ-3 haben ihr Angebot darauf abgestellt. „Mit unserem Energiesparregler N richten wir uns an Kunden, die nur einzelne Heizkörper einstellen wollen“, sagt Sprecherin Helena Delmenhorst. Über das HomeMatic-System können alle smarten Thermostate miteinander vernetzt und über eine App gesteuert werden. Wer will, kann zusätzliche Zwischenstecker erwerben und damit nicht nur seine Heizung per App steuern, sondern auch das Licht und andere elektronische Geräte über das Smartphone bedienen.

Musterrechnung: So schnell lohnen sich smarte Thermostate

Die Anbieter versprechen, dass Wohnungs- und Eigenheimbesitzer mit der neuen Technik bis zu 30 Prozent Heizkosten einsparen können. Ein Rechenbeispiel zeigt, dass sich der Aufwand lohnt:

Laut dem bundesweiten Heizspiegel 2014 zahlten die Bewohner einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im letzten Jahr durchschnittlich 1.000 Euro Heizkosten. Für „smartes“ Heizen sind fünf bis sechs intelligente Thermostate an den Heizkörpern nötig. Diese kosten in der Anschaffung rund 150 Euro kosten, reichen aber bereits aus, um die Heizkosten im Jahr um 300 Euro zu senken.

Normalerweise können die Bewohner die smarten Thermostate selber an den Heizkörpern anbringen. „Ein wenig technikaffin sollte der Kunde schon sein“, rät Delmenhorst. Will ein Hausbesitzer jedoch sein zentrales Heizungssystem mit einer smarten Steuerungseinheit versehen, sollte diese auf jeden Fall von einem fachkundigen Heizungstechniker installiert werden.

Ursprünglich veröffentlicht:

http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/smarthome

Dezember 10, 2014

Problem: Ein gebrauchtes Smartphone für die Tochter

Wer Kinder hat, weiß, was es alles für Wünsche gibt, die erfüllt werden wollen. Einem Grundschulkind kann man heute eigentlich ein Handy oder Smartphone nicht verwehren. Erstens haben alle Kinder aus der Klasse eines und zweitens ist es halt auch praktisch, sein Kind erreichen zu können bzw. von seinem Kind angerufen werden zu können. Ich hatte also kapituliert und meiner Tochter ein Smartphone versprochen. Aber, das muss ich zugeben, ein neues Smartphone im Laden zu kaufen, war mir zu teuer und einen festen Vertrag mit 2 Jahren Laufzeit wollte ich auch nicht eingehen.

Der Ausweg? Ich hatte vor, ein gebrauchtes Handy oder Smartphone in einem guten An- und Verkauf in Berlin zu erstehen und dieses mit einer Prepaid-Karte mit 20,00€ Guthaben zu füttern. Also fragte ich einige Freunde und Bekannte, ob sie nicht einen Tipp hätten, wo man ein gutes gebrauchtes Smartphone erstehen könne. Ich hatte 2 Adressen in Berlin und ging in der Mittagspause da mal hin. Der erste Laden wirkte auf mich nicht gerade vertrauenserweckend. Vor dem Laden standen komische Leute rum und im Schaufenster, das auch schon ziemlich lange nicht mehr geputzt wurde, lagen mehr oder weniger verstaubte Handys. Der Eindruck von außen war so schlecht, dass ich nicht mal reinging. Schon etwas genervt ging ich am nächsten Tag zu dem anderen empfohlenen Laden, wobei ich da bereits keine großen Erwartungen mehr hatte. Umso mehr wurde ich überrascht. Ein heller, freundlicher Laden mit 2 sehr freundlichen und kompetenten Mitarbeitern. Ich erklärte meinen Wunsch, Handy für die 10-jährige Tochter, gebraucht und nicht zu teuer. Man zeigte mir verschiedene Modelle wie Samsung Galaxy, HTC One und iphones. Meine Tochter meinte noch, falls es irgendwie geht, sollte es ein iphone sein, weil auch ihre beste Freundin eins hat. Das sind dann die Kriterien, wonach man sich ein Smartphone aussucht. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich ihr ein iPhone schenken könnte, die Dinger sind halt auch gebraucht noch relativ teuer. Der Händler bot mir ein iPhone 4 an, das wirklich sehr gepflegt aussah und dem man sogar ein neues Glas eingebaut hatte. Er wollte 180,00€ dafür mit 6 Monaten Garantie. Mir schien der Preis sehr fair zu sein und weil ich wusste, wie sehr sich meine Tochter über das iPhone freuen würde, griff ich zu. Der Inhaber des An-und Verkaufladens setzte mir gleich noch eine Prepaid-Karte ein, sodass das iPhone sofort einsatzbereit war. Meine Tochter flippte fast aus, als ich ihr das iPhone 4 überreichte, sie hatte nicht damit gerechnet, dass sie das bekommen würde. Ich war zufrieden, außerdem hatte ich jetzt nicht nur eine zuverlässige Adresse für gebrauchte Smartphones in Berlin, der An- und Verkauf hatte auch gebrauchte Laptops, Notebooks und Tablets im Angebot, sondern auch einen Laden, der bei allen gängigen Smartphones die Displays, Touchscreens und einzelne Bauteile für wenig Geld austauschen konnte.

Dezember 8, 2014

Brazilian Waxing-Tipps vom Profi – Kein Do-it-yourself!

Der Sommer ruft und viele Frauen wollen sich mit Brazilian Waxing auf knappe Bikinis am Strand vorbereiten. Doch können Heimexperimente bei dieser Methode schnell einmal schiefgehen.

Brazilian Waxingzählt zu den Klassikern, wenn es um glatte Haut in der Bikinizone geht. Die oft schmerzhafte Prozedur, bei der die Haare mit Heißwachs an der Wurzel ausgerissen werden, verspricht radikalen Kahlschlag und lang anhaltende Glätte. Doch dafür muss erst der Weg in den Waxing-Salon auf sich genommen werden, womöglich auch ein Termin gebucht und natürlich einiges an Geld ausgegeben werden. Manchen Frauen ist das schlicht zu viel zeitlicher und monetärer Aufwand. Lohnt es sich also, in Heißwachs, Spatel und Co. zu investieren und das Brazilian Waxing einfach zu Hause durchzuführen? Die Waxing-Expertin Noemi Grupenmager sagt im Interview mit dem US-Portal „The Gloss“ eindeutig Nein.

 

Laut der Expertin handelt es sich beim Brazilian Waxing um eine Schönheitsbehandlung, die man auf jeden Fall den Profis überlassen sollte. „Ich denke, dass man Waxing aus vielerlei Gründen niemals zu Hause durchführen sollte“, erklärt Grupenmager mit Nachdruck. „Die größte Gefahr beim Verwenden von Heißwachs sind Verbrennungen“, so die Expertin weiter, „Professionelle Wachser müssen Hunderte Stunden Training und Ausbildung absolvieren, um zu lernen, wie man das Wachs vorbereitet, anbringt und wieder entfernt, damit sie ihr Zertifikat erhalten. Außerdem wachsen sie sich eigentlich niemals selber.“ Auch wüssten Brazilian Waxing-Experten über den Zustand der Haut ihrer Kundinnen Bescheid und informieren sich über medizinische Bedingungen, wie zum Beispiel die Auswirkungen verschiedener Medikamente auf das Waxing.

Komplikationen und Risiken

Auch das professionelle Brazilian Waxing im Salon kann allerdings mit Risiken verbunden sein. Allergien gegen das Wachs treten zwar selten auf, dafür kann sich die irritierte Haut im Intimbereich leicht entzünden. „Wenn dann noch der Slip scheuert, kann man sich dadurch Staphylokokken einschleppen“, erklärt Prof. Hans Wolff von der Klinik für Dermatologie und Allergologie an der Universität München in einem „bild.de“-Beitrag. „In schlimmen Fällen entstehen Pickel, die sich zu eitrigen Pusteln entwickeln. Dann hilft eine antibiotische Salbe vom Arzt oder Apotheke.“

 

Artikel-Quelle:

http://www.fem.com/

November 26, 2014

Mit Kindern im Restaurant – man muss das Richtige finden

Wenn man mit seinen Kindern in ein Restaurant geht, hat man immer Angst, dass es stressig wird. Kinder sitzen nun mal sehr ungern eine längere Zeit am Tisch, sie wollen sich bewegen. Und das ist in einem Restaurant schwer bis gar nicht möglich. Und falls der Bewegungsdrang nachlässt, sind die Kleinen übermüdet und quengeln. Dabei noch das Essen zu genießen, fällt eher schwer. Anfangs ist es ja für Kinder immer spannend im Restaurant. Sie werden gefragt, was sie essen und trinken möchten und fühlen sich wie Erwachsene. Aber schon das Warten auf das Essen kann so lange dauern, dass große Langeweile aufkommt. Aber es gibt auch Restaurants, die dieses Problem erkannt haben. Neben speziellen Kindermenus, die nicht nur aus Pommes bestehen, wird Mal- oder Bastelmaterial angeboten.

In einigen Restaurants, die den Platz haben, gibt es sogar Spielecken, wo sich die Kinder vergnügen können und wenn es gut läuft, sich mit Kindern anderer Gäste anfreunden. In der warmen Jahreszeit ist natürlich ein Biergarten eine hervorragende Möglichkeit, gemeinsam zu essen und danach können die Kinder im Garten tollen. Man muss den Kindern wie bei allen Aktivitäten das Ganze einfach schmackhaft machen. Sie werden sehen, wenn es den Kindern gefällt, wollen die öfter ins Restaurant, als Ihnen lieb ist. Gehen Sie auf die Wünsche der Kinder ein, sonst werden Sie keinen entspannten Abend haben. Dank Internet ist es heutzutage nicht mehr schwer, geeignete Restaurants zu finden. Erkundigen Sie sich im Netz, welche Restaurants Angebote für Kinder haben. Sie werden überrascht sein, wie viele Gastronomen sich inzwischen auf Familien eingestellt haben. In Kaufbeuren gibt es so ein Restaurant, wo Kindern mehr Aufmerksamkeit als anderswo geschenkt wird. Dabei können Sie neben einem gutem Essen und einem schönen Biergarten auch die Sehenswürdigkeiten in Kaufbeuren bewundern, was auch für Kinder interessant ist. Kaufbeuren ist eine alte Stadt, dementsprechend gibt es viele spannende Bauwerke aus alten Zeiten zu entdecken.

November 22, 2014

Museen – Pierre Cardin: Ich hinterlasse eine Weltsicht

Der Modeschöpfer Pierre Cardin (92) will mit seinem neuen Museum in Paris der Nachwelt mehr nur als seine hohe Schneiderkunst hinterlassen. „Der Besucher wird meinen Blick auf mich und die Welt entdecken“, sagte der Couturier in einem dpa-Interview in Paris.

 

In dem Modetempel mitten im Zentrum der französischen Hauptstadt werden 200 Haute-Couture-Modelle von Cardin ausgestellt, die bislang im Pariser Vorort Saint-Ouen zu sehen waren. Durch den Umzug erhofft sich der steinreiche Unternehmer mehr Besucher.

Frage: Der Modeschöpfer Pierre Cardin ist weltbekannt. Dennoch hat der Name nicht ausgereicht, um in Saint-Ouen genügend Besucher anzuziehen. Haben Sie Ihren Ruf überschätzt?

Antwort: Saint-Ouen ist ein Vorort im Norden von Paris mit vielen sozialen Problemen. Das Museum lag zudem an einer breiten Straße. Mit rund 8000 Besuchern pro Jahr kann ich kein Museum unterhalten.

Frage: Man hat Sie das „Enfant terrible“ der Mode genannt. Hat Sie das gestört oder eher geschmeichelt?

Antwort: Ich bin kein „Enfant terrible“. Ich bin ein diskreter, ehrgeiziger Mann. Ich lebe zurückgezogen und bin vor allem ein Arbeitstier.

Frage: Sie haben mit vielen neuen Formen und Materialien gespielt. Woher nehmen Sie Ihre Inspiration?

Antwort: Meine Inspirationsquellen sind meine Erfahrungen, meine Gedanken. Mich kann alles inspirieren, ein Kamin, eine Vase. Vor allem aber habe ich immer mein Innenleben nach außen projiziert.

Frage: Sie widmen sich seit mehr als 50 Jahren der Mode. Was bedeutet für Sie Mode?

Antwort: Mode ist in erster Linie sozial, sie schafft Arbeitsplätze, Geschäfte und Unternehmen. Ohne Mode gäbe es viele Arbeitslose, ohne Mode gäbe es auch nicht dieses Paris, das Sie kennen.

Frage: Aber Mode ist doch auch Kreativität?

Antwort: Natürlich, Mode ist ein Handwerk, vor allem aber eine Kunst. Ich habe schon als Kind alles Kreative und Schöne geliebt.

Frage: Und was ist Schönheit für Sie?

Antwort: Schönheit ist vor allem eine Frage der Sensibilität.

Frage: Und Eleganz?

Antwort: Eleganz ist eine Art und Weise zu denken und auszuwählen. Jemand kann mit wenig elegant sein, so wie jemand mit viel vulgär sein kann.

Frage: Mit dem Museum wollen Sie der Nachwelt Ihr Erbe hinterlassen. Wie sieht der Nachlass genau aus?

Antwort: Ich hinterlasse einen Stil, eine Persönlichkeit, vor allem aber eine Weltsicht.

Frage: Und wie sieht die aus?

Antwort: Das soll nach dem Besuch des Museums jeder für sich beurteilen. 

ZUR PERSON: Pierre Cardin wurde am 2. Juli 1922 als Pietro Costante Cardin in der Nähe von Venedig geboren. Mit seinen Eltern zog er 1944 nach Paris, wo er als Modezeichner seine Karriere im Haus Paquin begann. Er arbeitete unter anderem für Elsa Schiaparelli und Christian Dior, bevor er mit seinen eigenen Kollektionen für Aufsehen sorgte. Er gilt als Miterfinder der futuristischen Mode.

Quelle: dpa

 

Homepage:

www.amica.de/

November 21, 2014

Alptraum: Im grössten Stress fällt das iPhone herunter – Display gebrochen

Auch ich kann mir ein Leben ohne mein geliebtes iPhone nicht mehr vorstellen. Wie das ist, wenn das Smartphone seinen Geist aufgibt, musste ich kürzlich erleben. Wie das halt manchmal so ist, kommt man in Situationen, in denen man rückblickend etwas weniger hektisch reagieren sollte. Ich fand nach einer nervigen Fahrt durch die Stadt und endlosem Suchen nach einem Parkplatz endlich einen freien.
Ich muss dazu erwähnen, dass es ein typischer Novembertag mit entsprechendem nasskalten Wetter war. In dem Stress erwartete ich auch noch einen Anruf von einem potentiellen Aufraggeber und was passiert? Genau dann, als ich aus dem Auto ausstieg, bepackt mit Taschen, klingelte das iPhone. Ich fingerte es aus meiner Tasche und sah noch, dass es genau der Anruf war, auf den ich so sehnsüchtig gewartet hatte. Aber leider, leider hatte ich das iPhone nicht voll im Griff sozusagen und es passierte, was passieren musste. Aus Kopfhöhe fiel mir das Smartphone aus der Hand und traf mit einem grässlichen Geräusch auf den Straßenasphalt. Es lag mit dem Display nach unten auf der Straße und klingelte sogar noch, da war ich trotz des Schrecks einigermaßen beruhigt. Dann war der Schreck aber doch groß. Nachdem ich das iPhone aufgehoben hatte, sah ich die Bescherung. Das Display war gebrochen, sah aus, als ob da jemand draufgeschossen hatte. Natürlich ging auch der Touchscreen nicht mehr, den Anruf konnte ich also auch nicht mehr entgegen nehmen.Also was tun? Ich brauchte so schnell wie möglich ein funktionierendes Smartphone. Ich ging in ein Internet Café (ja, sowas gibt es noch) und googelte nach iPhone display Reparatur bzw. iPhone Reparatur. Es gibt da etliche Anbieter und ich suchte mir einen heraus, dessen Webauftritt ich sympathisch fand und fuhr mit meinem kaputten iPhone dahin. Der Laden hatte sich auf iPhone, iPad, iPod und Samsung Smartphones spezialisiert und der Inhaber nahm sich viel Zeit, um sich das iPhone anzusehen und um mich zu beraten. Ich war sehr überrascht, dass er mir zusagen konnte, das iPhone innerhalb von 1 Stunde reparieren zu können und der Preis war sehr fair. Ich ließ das Telefon bei ihm und ging ein wenig bummeln und trank anschließend noch einen Kaffee, bis ich ich schließlich nach einer Stunde wieder in dem Laden war. Das iPhone war fertig und sah mit dem neuen Display und Touchscreen super aus.

Es funktionierte alles, meine Daten waren alle da und ich einfach nur happy. Ich hatte mir schon ausgemalt, ein neues Handy kaufen zu müssen und noch dazu die Daten vom alten irgendwie auf das neue zu bekommen. Damit diese Sorge aus der Welt war, habe ich, nachdem ich zuhause war, als Erstes ein Backup auf meinen Laptop gespielt. Ach, übrigens, den potentiellen Auftraggeber rief ich mit dem reparierten iPhone noch am gleichen Tag zurück und erklärte ihm die Situation und was soll ich sagen, ich bekam den Auftrag!

November 7, 2014

Ausbauhaus: Sparen durch Eigenleistung

Ein Ausbauhaus, auch Mitbauhaus genannt, ist eine Art Fertighaus. Der Unterschied zu normalen Fertighäusern besteht darin, dass der Innenausbau ganz oder zumindest noch teilweise von dem Bauherren selbst übernommen werden muss.

Standardleistungen beim Ausbauhaus – Was ist inklusive?
Ein Ausbauhaus wird, wie ein Fertighaus auch, ab Oberkante Kellerdecke oder Bodenplatte angeboten. In der Regel ist das Dach bereits fertig gedeckt und die Außenwände wärmegedämmt und verputzt. Zudem sind Fenster inklusive Rollläden und Türen schon eingebaut. Anschlüsse für Gas, Wasser und Abwasser sind bis an die Übergabestelle im Hausanschlussraum herangeführt und die Leerrohre für die elektrischen Leitungen sind ebenfalls angelegt. Der Bauherr bekommt also ein regendichtes und wärmegedämmtes Haus, dessen Innenausbau jedoch noch fehlt.

Bauherren entscheiden sich oft für Ausbauhäuser, weil sie Kosten einsparen wollen. Denn wer den Innenausbau komplett selber übernimmt, also durch Eigenleistung sein Haus vollendet, kann eine Menge Geld sparen. Die Betonung liegt hier leider auf dem Wörtchen „kann“. Denn nur wer handwerklich auch geschickt ist, kann entscheidend sparen. Man muss realistisch einschätzen können, welche Bauarbeiten ohne fachliche Hilfe möglich sind und welche Arbeiten lieber einem Fachmann zu überlassen sind. Aus diesem Grund sollten Bauherren ihre eigenen Fähigkeiten richtig einschätzen und sich genau überlegen, ob und wie viel sie an Eigenleistung zum Hausbau beitragen können.

Ausbaustufen dem handwerklichen Können anpassen
Wenn man sich dann für ein Ausbauhaus entscheidet, sollte man sich überlegen, welche Ausbaustufe es haben soll. Fertighaus-Hersteller oder spezielle Firmen für Ausbauhäuser bieten in der Regel mehrere Ausbaustufen an. Im Internet findet man auf www.haus-xxl.de viele Hausanbieter, die Ausbauhäuser bauen und diese auch kurz vorstellen.

Neben den Standardleistungen kann man sich zum Beispiel für den Einbau der Fußbodenheizung oder auch der kompletten Heizungsanlage entscheiden. Andere Ausbaustufen betreffen den Estrich, Elektro-Installationen oder die Wärmedämmung des Daches. Jeder Hersteller entscheidet selbst, wie er seine Angebote gestaltet und welche Leistungen er vertraglich zusichert. Das bedeutet, dass der Bauherr Angebote vergleichen und sich das beste Preis-Leistungsverhältnis, auf seine Bedürfnisse abgestimmt, heraussuchen muss.

Eigene handwerkliche Fähigkeiten richtig einschätzen
Der entscheidende Vorteil eines Ausbauhauses ist das Einsparen der Baukosten beim Innenausbau. Dadurch kann der Bauherr sich das Bezahlen von Arbeitskräften sparen, welche einen entscheidenden Anteil an der Baufinanzierung ausmachen. Wie viel man letztendlich spart, hängt von der Menge der Eigenleistungen ab. Und von ihrer Umsetzung. Auch fachlich guten Heimwerkern kann die Arbeit zu viel werden oder die Zeit davonlaufen. Familie oder auch der Job sind oft unberechenbare Faktoren und sollten auf jeden Fall bedacht werden.

Man sollte sich außerdem fragen, was man handwerklich wirklich kann und ehrlich zu sich selber sein, wenn man keine Kenntnisse von Dachgeschossausbau oder Fußbodenarbeiten hat. Unprofessionelle, laienhafte und unsachgemäßer Bauweise können nur viele vermeidbare Zusatzkosten anstatt Einsparungen nach sich ziehen.

Eigenleistung oder den Fachmann beauftragen?
Die folgende Aufstellung listet einige Beispiele von Arbeiten auf, die ein Bauherr typischerweise selbst bei einem Ausbauhaus übernehmen kann. Sie zeigt aber auch, wofür er besondere handwerkliche Kenntnisse und Geschick benötigt und wo er einen Fachmann beauftragen muss.

Typische Eigenleistungen:
# Parkett, Laminat verlegen
# Teppichboden/ PVC/ Linoleum auslegen
# Bodenleisten anbringen
# Innenwände tapezieren

Nur für versierte Heimwerker:
# Trockenestrich legen
# Dielenboden mit Wärme/ Trittschalldämmung aufbringen
# Gipsfaserplatten bzw. sonstige Bauplatten verspachteln
# Innenwände verputzen
# Küche/ Bad fliesen
# Nicht tragende Innenwände einbauen und dämmen
# Zargen und Türen einbauen
# Gräben für Grundleitungen erstellen und Grundleitungen einbauen

Dem Fachmann überlassen:
# Baugrube ausheben
# Fließestrich einbringen
# Elektroarbeiten wie Steckdosen einbauen, Strom anschließen, etc.
# Sanitär- und Heizungsarbeiten wie Warmwasser- und Fußbodenheizung anlegen, Wanne einbauen, etc.

Gastbeitrag – Autor: HausXXL Dresden

Original-Quelle:

http://www.haus-selber-bauen.com/

Oktober 21, 2014

Halloween Kostüm selber machen

Halloween wird in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, also zu Allerheiligen, zelebriert.

Dieses Ereignis verbinden die Kinder mit gruseligen Figuren, die in der Dunkelheit umherwandern, an Haustüren klingeln und „Süßes oder Saures!“ fordern.

Um mit den Kindern für diesen Zweck ein möglichst unheimliches Kostüm zu schaffen, ist die Fantasie gefordert.

Wichtig ist, dass es möglichst furchteinflößend aussieht, wobei es nicht viel kosten muss.

Das individuelle Kostüm ist in keinem Laden zu kaufen, und die große Freude über die selbst ausgedachte Gestaltung ist fast so schön, wie Halloween selbst.

Die Verkleidung als Zombie für ein Mädchen

Das Kleid ist zerfetzt, ausgefranst und schmutzig. Egal ob das Mädchen lange oder kurze Haare hat, sie könnten zu einer wilden struppigen Mähne kräftig auftoupiert und mit Haarspray fixiert werden.

Der Look als Zombie wird mit dem passenden Make-up vervollständigt, indem mit knallrotem Lippenstift blutige Spuren am Hals und aus den Mundwinkeln heraus gemalt werden.

Die kräftig schwarz umrandeten Augen verstärken den Zombie-Effekt noch.

Das Piraten-Kostüm für einen Jungen

Der Pirat hat idealerweise eine schwarze Augenklappe oder ein quer über das Auge gebundenes Tuch. Auch mit einem schwarzen Make-up-Stift kann die Augenklappe aufgemalt werden. Auf dem Kopf wird ein Tuch eng gebunden.

Dunkle Hosen oder Jeans und entweder ein weißes Hemd oder ein gestreiftes T-Shirt dienen als Kleidung.

Um die Taille wird ein Schal gebunden, dessen Enden lässig herunterhängen.

Nun wird noch der schwarze Bart an das Kinn und über die Oberlippe gemalt; fertig ist das Piratenkostüm.

Ein Geist als Grusel-Outfit für Mädchen und Jungen

Ein weißes Laken oder eine Tischdecke wird über den Kopf gelegt und am Hals mit einer schwarzen Schleife zusammengebunden. Die Augen, die Nase und der Mund werden ausgeschnitten und mit einem schwarzen Stift so umrandet, dass ein schauderhafter Gesichtsausdruck entsteht.

Das Laken rundherum in Fetzen schneiden oder reißen und an den Armen so befestigen, dass es nicht verrutschen kann und die Arme gut bewegt werden können. Fertig ist der Geist!

Die Kinder werden bei der Mitgestaltung ihres eigenen Halloween-Kostüms einen Heidenspaß haben.

Das nächtliche Gruselspiel auf den Straßen und auf der Halloween-Party kann beginnen!

Das außergewöhnliche Kostüm kann unter Umständen in einer ähnlichen Form auch für den nächsten Karneval verwendet werden.

 

URL der Quelle:

http://www.vorname.com/ratgeber/

Oktober 20, 2014

Strom aus der Heim-Energie-Anlage – Lohnt sich auch für Sie ein Mini-Windrad im Garten?

Wer keinen Aufwand scheut, den eigenen Strom unabhängig vom Versorger zu produzieren, kann sich eine Kleinwindanlage aufs Dach oder in den Garten setzen. Am besten in Absprache mit den Nachbarn – denn Windräder sind laut. Wann lohnt sich das Ganze?

Kleinwindenergieanlagen (KWEA) sind eine Option für Wohngebiete, die eher außerstädtisch liegen – und entsprechend Platz für ein rotierendes Windrad bieten. Sie lassen sich entweder direkt auf dem Dach oder auf einem Mast neben dem Haus aufstellen. Dieser kann in der Höhe variieren, darf jedoch die 50-Meter-Marke nicht überschreiten.

Das kann die Kleinwindenergieanlage: Bis zu einer Höhe von zehn Metern ist sie in der Regel genehmigungsfrei. Auf Grund der entstehenden Geräusche und Vibrationen ist es dennoch empfehlenswert, die jeweilige Landesbauordnung genau zu studieren und sich in jedem Fall mit Nachbarn und Behörden abzustimmen.

 

Unauffällig geht anders

Bis zu 1000 Kilowatt Strom kann eine Kleinwindanlage an einem guten Standort im Binnenland produzieren, für den privaten Gebrauch reicht schon ein Modell mit bis zu fünf Kilowatt Nennleistung. Der Rotordurchmesser solch eines Windrads beträgt zwischen dreieinhalb und sieben Metern.

Die Kosten liegen bei circa 3000 Euro pro Kilowatt – eine Kleinwindkraftanlage mit einer Stromleistung von fünf Kilowatt kostet also rund 15.000 Euro. Eine teure Anschaffung die nur rentabel ist, wenn der erzeugte Strom auch wirklich selber verbraucht wird: Was über bleibt, wird an den Netzbetreiber veräußert – doch das rechnet sich kaum: Die Einspeisevergütung für Strom aus Windenergieanlagen liegt nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) unter neun Cent pro Kilowattstunde. Wird der Windstrom jedoch selber genutzt, spart man – entsprechend des Stromtarifs – zwischen 25 und 39 Cent pro Kilowattstunde ein.

Starker Wind treibt Stromrechnung nach unten

Das spricht dagegen: Neben der Frage der Wirtschaftlichkeit ist Wind eine eher unbeständige Energiequelle. Ausschlaggebend für die Leistung einer Kleinwindenergieanlage sind die genauen Standortbedingungen: Um ordentliche Strombeträge zu erzielen, ist eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von rund vier Metern pro Sekunde nötig. Diese ist besonders in den niedrigen Höhen Deutschlands selten zu finden. Es gilt: Je höher der Mast, desto eher treibt ein starker Wind die Stromrechnung nach unten.

Ein weiterer Negativpunkt sind die fehlenden einheitlichen Qualitätsstandards. Unter einer Vielzahl verschiedener Anbieter gibt es nur wenige mit zertifizierten Anlagen. Anders als die Solarenergie ist Windkraft noch nicht vollständig in den Markt eingetreten.

 

Von:

http://www.focus.de

Oktober 14, 2014

Fühlen Sie sich ausgenutzt in Ihrer Beziehung?

Wir Frauen können uns beglückwünschen, dass wir jetzt leben und nicht früher. Früher, als Paarbeziehungen reine Zweckgemeinschaften waren. Als nicht die Liebe bei der Wahl des Gefährten die wichtigste Rolle spielte, sondern die Fragen, wie viel teures Geschirr in der Aussteuerkiste steckte und ob der Zukünftige einen großen oder einen kleinen Hof erben würde. Wir dagegen können es uns leisten, romantisch zu sein, einfach unserem Herzen zu folgen. Aber stimmt das wirklich?

Klar, Beziehungen sind heute anders als früher, aber unser Alltag ist keineswegs frei vom Zweckdenken in der Liebe. Ja, wir taxieren unsere Beziehungen vielleicht sogar noch kühler als unsere Vorfahren. Die Soziologin Eva Illouz nennt es „emotionalen Kapitalismus“. Das bedeutet: Wir gestalten unsere Partnerschaft immer mehr nach ökonomischen und politischen Verhandlungsmodellen. Schauen genau darauf, dass sie im Vergleich zum Alleinsein einen Mehrwert für uns bringt.

„Wer investiert wie viel?“ ist der Grundsound der Liebe. Wir führen geistige Strichlisten darüber, wer wie oft wessen Socken wäscht und die Kinder abholt. Wie viel jeder in seine Karriere buttert. Wir registrieren genau, wer wie oft „Ich liebe dich“ sagt und wie lange der Blowjob im Vergleich zum Cunnilingus dauert. Das klingt brutal. Aber wir haben es so gelernt. Weil wir in einer Kultur leben, in der wir aufgefordert sind, immer und überall unseren Nutzen zu maximieren. Natürlich wirkt sich diese Denkart auch auf unsere Beziehungen aus. Die Frage ist bloß: Was macht das mit uns? Lohnen sich Liebesbeziehungen, nach dem Prinzip der Nutzenmaximierung betrachtet, überhaupt noch? Eigentlich brauchen wir ja keinen festen Partner mehr. Er ist weder zum Kinderkriegen zwingend notwendig noch als finanzielle Stütze unerlässlich. Könnten wir romantische Liebe und Sex also nicht einfach an vorübergehende Partner outsourcen und ansonsten unsere Ruhe vor dem ja doch auch immer wieder anstrengenden Beziehungsalltag haben?

Ideal wären eigentlich vier Partner

Die amerikanische Autorin Sandra Tsing-Loh kam in einem in den USA viel beachteten Essay zu genau dieser Bilanz: Sie beschrieb darin das Phänomen von Karrierefrauen, die, ökonomisch unabhängig von ihren Männern, diese nur noch als Störfaktor sähen, sobald sich der Schleier der Verliebtheit verzogen habe. Ideal, schlägt Tsing-Loh satirisch vor, seien für eine solche Frau nicht einer, sondern vier Partner: Mr. X als Mann für die anstrengende Alltagsverwaltung und vielleicht noch als Kindsvater, Mr. Y als romantischer Lover, der tanzen kann und Chardonnay anbietet, Mr. Z als eine Art Hausmeister, der alles repariert, und Mr. Q als Praktikant, für den Rest.

Sieht so die Zukunft aus? Entwickeln wir uns allmählich allesamt zu Beziehungsunternehmern, die ihren Marktwert im Internet angeben und Gefühle kalkuliert investieren?

Nicht unbedingt. Zumindest dann nicht, wenn uns neben ökonomischen und praktischen Erwägungen auch noch das eigene Glück am Herzen liegt. Das ahnt auch Tsing-Loh, die in ihrem Essay auf eine Langzeitstudie der renommierten Wharton School of Business verweist, die festgestellt hat, dass Frauen heute im Vergleich zu früher eindeutig unglücklicher sind – aller gesellschaftlichen Fortschritte zum Trotz. Wer daraus folgert, dass es Frauen in den 50ern besser ging, weil die Rolle der Hausfrau eben besser zu ihnen passt, denkt jedoch zu oberflächlich. Man kann aus der Studie auch einen anderen Schluss ziehen: dass eine Lebenswelt, die bis ins Privatleben und in Liebesbeziehungen hinein vom Prinzip der Profitmaximierung durchdrungen ist, niemanden wirklich glücklich macht.

Vielleicht ist es also eine im wahrsten Sinne unglückliche Entwicklung, wenn wir in unseren Beziehungen immer mehr aufrechnen und verhandeln. Vielleicht müssten wir öfter mal wirklich unserem Herzen folgen. Die Liebe an sich, das wird in Zeiten des Individualismus und der Selbstoptimierung gern vergessen, ist ein Gefühl, das Einheit will und skandalöserweise gar kein Interesse an persönlichen Profiten hat. Gegenseitiges Aufrechnen ist Verstandessache, Liebe aber ist irrational.

Sind wir zu hart geworden?

Wenn wir besonders tief lieben, das hat jeder schon einmal erlebt, drückt sich das sogar in einem unwiderstehlichen Drang zum Geben aus. Das steht scheinbar im Widerspruch zu dem, was die Frauen unserer Generation von Kindheit an gelernt haben: dass wir immer darauf pochen müssen, nie zu kurz zu kommen, schon gar nicht „aus Liebe“ zu einem Mann.

Keine Frage, es gibt Momente in Beziehungen, in denen es dumm ist, einfach aus Zuneigung zu handeln: wenn es um Dinge geht, die langwierige finanzielle Konsequenzen haben, zum Beispiel. Aber manchmal scheint es, als wären wir zu hart geworden, als hätten wir vergessen, dass es Momente gibt, in denen ein Stück Selbstaufgabe möglich und sogar tief befriedigend ist. Mal ehrlich: Die schönsten Momente in Beziehungen sind nicht diejenigen, in denen man weiß, dass man weder zu viel noch zu wenig gegeben hat, in denen also ein perfektes Gleichgewicht herrscht. Sondern es sind genau die Momente, in denen einer der Partner mehr gibt, als er eigentlich müsste.

Wenn der Liebste, genauso todmüde wie man selbst, sagt: „Nimm dir ein Buch, setz dich hin, ich mach das Abendessen.“ Oder wenn einer die Kinder einpackt und einen Ausflug macht, obwohl doch der andere mit Kinderhüten dran wäre. Neurobiologen haben herausgefunden, dass das Belohnungszentrum im Gehirn anspringt, wenn wir anderen Menschen etwas geben können. Deshalb fühlt Liebe sich nicht dann am besten an, wenn man den größtmöglichen Profit aus ihr zieht. Sondern wenn man sie freigebig gibt. Einfach so, ohne Strichliste.

Originalbeitrag lesen:

www.brigitte.de/liebe/beziehung/ausgenutzt-beziehung-1210208