Oktober 27, 2014

Pannen in den Ferien: Na, wie war der Urlaub?

Regen, Mücken und Sonnenbrand. Weinende Kinder, streitende Freunde und die Unmöglichkeit, Zugtickets zu ergattern. Wer von den Ferien immer nur schwärmt, lügt oder hat Glück gehabt. SZ-Autoren und ihre schlimmsten Urlaubspannen.

Spaßterror

Ein Ferienhotel auf der kroatischen Insel Mali Lošinj, ein Stapel Bücher, es ist die herbeigesehnte oder auch nur herbeigeredete Entspannung. Doch irgendwann siegt die Versuchung: Die zehnjährigen Mädchen wollen auf die Reifen, die übers Wasser fliegen, was lustig aussieht, wenn man am Strand liegt. Der Kapitän des Motorboots deutet mahnend auf die Schwimmwesten; zwei gefallsüchtige Väter und zwei ahnungslose Töchter nehmen nach einer kurzen Instruktion (“alles easy”) ihre Plätze ein.

Und los geht die Fahrt mit dem Vierspänner, eher gemächlich, bis der nette Kroate, animiert vom Seegang, mal so richtig Gas gibt. In den Gesichtern der Mädchen, die gerade noch voller Begeisterung waren, spiegelt sich jetzt das blanke Entsetzen, wobei der Bootsführer das Kreischen als Zustimmung wertet, noch einen Gang zulegt und Wellenklatschen spielt. Eine Tochter jault fast so laut auf wie der Motor, das Gesicht voller Salzwasser und Tränen. Wie lautete doch der Kommentar der fränkischen Reisegruppe, die vor uns dran war? “Dodaaal abardig.”

Regnerischer Sommer in Italien Hallo! Sonne?

Je kürzer der Urlaub wird, umso perfekter muss er sein. Doch wenn es regnet, ist nichts locker. Nicht der Sand. Nicht die Leute. Besuch auf einem der größten Campingplätze der Adria – in einem Sommer, wie sie ihn dort noch nicht erlebt haben.

Nach endlosen 15 Minuten hat der Kapitän ein Einsehen und steuert den Strand an. Ein Vater hat blutige Ellbogen, weil er sich mit der Wucht eines Akkuschraubers in den Haltegriff des Gummitiers hineinmanifestiert hatte. Der andere versucht vergeblich, seine wimmernde Tochter zu besänftigen: War doch nur ein Spaß! Oh ja, unvergesslich.

Christian Mayer

Autopanne

Das Wohnmobil war fabrikneu. Wir hatten es für drei Wochen ausgeliehen, um damit den Rhein entlangzufahren, von der Quelle zur Mündung. So ein Haus auf Rädern ist ja eine prima Sache – solange man damit nicht einparken, rückwärtsfahren oder wenden muss. Beim ersten Rangierversuch stand leider ein Felsen im Weg. Beule Nummer eins. Das seitliche Einparken lief auch nicht so glatt. Beule Nummer zwei.

Die Allee in Düsseldorf war schön, aber die Äste der Platanen hingen dann doch tiefer als erwartet. Beule Nummer drei. Nach drei Wochen war ich so nervös, dass ich am liebsten nicht mehr anhalten wollte, vor lauter Angst vor der Beulenpest. Deshalb lehnte ich die Bitte meiner Kinder, auf dem Weg zur Rückgabestation bei McDonald’s zu halten, hartherzig ab. Wie sollte ich denn da bitte parken mit so einem Monster? Darauf der Vorschlag meiner schlauen Tochter: “Fahr doch durch den Drive-through!” Spitzenidee. Allerdings stellten wir fest, dass die Höhenbegrenzung ein paar Zentimeter unter der Gesamthöhe unseres Fahrzeugs lag – und zwar genau in dem Moment, als das Wohnmobil scheußlich knirschte und dann feststeckte.

Sommerurlaub in aller Welt Weg hier!

Die peinliche Szene, in der ich auf das Dach klettere und das abgerissene McDonalds-Schild vom Auto zerre, ist auf vielen Handy-Videos zu sehen, denn der Unfallort war schnell von mehreren Schulklassen umringt, die gerade aus ihren Bussen ausgestiegen waren. Beulen Nummer vier und fünf. Der Schadensbericht, den ich bei der Versicherung ablieferte, wird dort wahrscheinlich bei jedem bunten Abend zur Erheiterung vorgelesen.

Titus Arnu

Bettwanzen

Der Biss der Bettwanze wirkt spät. Erst Stunden nach dem Aufstehen fängt es an zu kribbeln, anfangs nur ein bisschen, am Ende würde man sich am liebsten die Haut abziehen. Die meisten Urlauber haben nur von den Biestern gehört, aber fast jeder Pilger lernt sie irgendwann kennen. Ich habe in der Meseta das Vergnügen, dem kargen spanischen Hochland, das den Jakobspilger kurz nach Burgos erwartet.

Die Übernachtung im Refugio kostet wie immer nur ein paar Euro, ist angesichts der muffigen Laken und der Schnarchorgie der Bettnachbarn aber auch kein wirkliches Schnäppchen. Am nächsten Tag marschiere ich im Morgengrauen mit zwei dicken Kolumbianern los. Bei unserer ersten Kaffeepause setzt das Kribbeln ein. Kurz darauf fange ich an, mich zu kratzen. Gegen Mittag erklären die Dicken, dass sie jetzt lieber allein weiterlaufen würden.

Urlaubsziele der Deutschen Ballermann und Ballerfrau

Endlich Urlaub! Aber wohin? Fernreisen sind zwar ein beliebtes Partygespräch, doch im Normalfall heißt es für Deutsche eher “Malle” statt Malediven. Die Badewanne Mittelmeer lockt, auch in Krisenländern füllen sich die Hotels wieder.

Am Abend haben sich die aufgekratzten Stellen an Armen und Beinen in Verbindung mit der Sonnenmilch in dicke Pusteln verwandelt, aus denen abwechselnd Blut und eine wässrige Flüssigkeit laufen. Der Juckreiz: kaum auszuhalten. Er begleitet mich weiter. Bis Santiago de Compostela, etwa 500 Kilometer lang. Vielleicht kommen auch ständig neue Bisse dazu, keine Ahnung. Der Jakobsweg, heißt es, gibt jedem Pilger das, was er verdient.

Marc Felix Serrao

Unfall

Die Berliner Familie im Nachtzug nach Zürich, unterwegs in die Schweizer Alpen. Die Kinder schlafen, der siebenjährige Sohn mit seinem Panini-Album im Arm, es ist Fußballweltmeisterschaft. Plötzlich, der Zug steht gerade, ertönt ein Knall, gefolgt von Geschrei. Der Junge ist aus dem obersten Bett des Liegewagens gestürzt, Blut läuft vom Kopf in sein Deutschland-Trikot. Der Schaffner kommt, dann drei Sanitäter mit einer Trage.

Im Halbschlaf rafft die Familie ihr Gepäck zusammen, um die Weiterfahrt im Rettungswagen anzutreten. Für die Frage, wo man eigentlich sei, reicht es noch. Auf dem Bahnhof Mannheim, was sich später als die Unfallursache herausstellen wird. Dort rangiert der Nachtzug, was wohl mit einer Wucht geschah, dass es den Jungen aus dem Bett katapultierte. Statt auf die Bergstation geht es für die Berliner Familie nun stationär ins Krankenhaus. Die Diagnose ist schnell gestellt, Verdacht auf Gehirnerschütterung.

Die Ärztin sagt, dass der Junge eine Woche nicht in die Sonne und keinen Sport machen dürfe. Und Fernsehen sei bei Gehirnerschütterung kontraindiziert. Es ist 3.41 Uhr morgens im Universitätsklinikum Mannheim, der erste Ferientag, der Tag des Finales der Fußballweltmeisterschaft. Und noch bevor die Ärztin die Worte “absolutes Fernsehverbot” fertig ausgesprochen hat und das Geheul eines siebenjährigen Jungen das Krankenzimmer erfüllt, ist klar, dass die Therapie des Problems das noch viel größere Problem sein würde.

Verena Mayer

Ticketprobleme

Wir betreten die Schalterhalle des Lissaboner Bahnhofs Santa Apolónia gegen 19 Uhr mit der Absicht, Fahrkarten für einen Nachtzug zu kaufen, der um 21.18 Uhr ins französische Hendaye fährt. Über das Strebertum, so zeitig da zu sein, hat sich ein Mitreisender da schon weidlich lustig gemacht. Sechs Schalter haben geöffnet, vier für “Inland”, zwei für “Ausland”.

Postkarten aus dem Urlaub “Bunt und kitschig muss es sein”

Boris Hesse bringt die Hälfte aller Ansichtskarten heraus, die in Deutschland gekauft werden. Ein Gespräch darüber, weshalb amerikanische Touristen nicht ans Meer fahren, Japaner den Rhein lieben und Angela Merkel auf Postkarten nicht laufen würde. SZ-Magazin

Vor den Auslandsschaltern drängen sich etwa achtzig Leute, viele Interrailer. Vor den Inlandsschaltern drängt sich: niemand. Die einsamen Mitarbeiter sagen höflich: “Für Auslandskarten wenden Sie sich bitte an unsere Auslandsschalter.” Im Verlauf der nächsten Stunde gelingt es den beiden Fachverkäufern für Schienenfernreisen, locker elf, zwölf Kunden zu bedienen. Weil es so gut vorangeht, macht um 20 Uhr einer der Auslandsschalter zu.

Um 21.17 Uhr flehen Dutzende Deutsche, Engländer und Italiener den Schaffner des Sud-Expresso an, doch bitte auch ohne Ticket einsteigen zu dürfen. Der Mann erklärt sachlich, aber bestimmt, dass man in seinem Land fürs Zugfahren Fahrkarten brauche. Nach einem Regenguss ist der Abend in Lissabon dann angenehm mild und der gegrillte Hammel ausgezeichnet.

Roman Deininger

Gruppenkoller

In dem Streit ging es oberflächlich darum, dass die eine Mutter eine Tierschützermutter ist und der Vater einer anderen Familie findet, dass Tiere vor allem erst mal stinken. Unter der Oberfläche ging es darum, dass drei Elternpaare und acht Kinder seit zehn Tagen in einem Haus am Strand festsaßen, Italien, Regen, dünne Wände. Nachts Mücken, wimmernde Babys, irgendwelche Tiere unterm Dach. Warum noch mal macht man das mit dem Verreisen?

Am letzten Abend kann man jedenfalls immerhin draußen essen. Die Kinder toben im vermatschten Garten, überhaupt, die Kinder lieben sich in diesem Urlaub, die können das ja mit der Enge. Die Eltern trinken Wein und schweigen, zwischendurch atmen sie tief, laut durch. Dann schleicht ein Tier in der Dunkelheit herum. Marder? Katze? Was Größeres? Die eine Mutter stellt eilig einen Speiseresteteller für das Tier zusammen, während der andere Vater aufspringt, in die Küche rennt und mit der Riesenwasserpumpgun bewaffnet brüllend in den Garten stürmt. “Jetzt hab ich dich! Gib Ruhe, du Stück!”, schreit der Vater und spritzt wild um sich. “Tiermörder! Du bist ein Tiermörder!”, schreit die Mutter und springt auf.

Der Streit eskaliert dann im Laufe des Abends über mehrere Stufen. Es wird gestritten, wie unter Erwachsenen im Grunde überhaupt nicht mehr gestritten wird. Laut, gemein, persönlich, grundsätzlich, nachtragend, alle durcheinander. Alle schlafen tief in dieser Nacht. Am nächsten Tag fahren sie aufgeregt nach Haus. Im Auto fragen die Kinder, ob sie nun nie mehr mit ihren Freunden in den Urlaub fahren werden.

Dieses Jahr waren wir alle zusammen im Allgäu. Vor dem Haus grasten Kühe. Es war viel zu kalt für Wasserpumpguns. Aber es war wunderschön.

Vera Schroeder

Miese Küche

Es sollte so richtig die große Cucina Italiana werden – zwei Wochen Süditalien, ein tolles Haus, vier begeisterte Esser und jeden Tag auf den Markt! Deshalb wählten wir den Erntemonat September als Reisetermin ins Cilento, suchten schon ein Jahr vorher das perfekte Ferienhaus. Nach Wochen abendlichen Abwägens war die Wahl auf ein großes Haus am Hang gefallen, teuer, aber freie Sicht aufs Meer und drei Terrassen mit Zitronenbäumen und Rosmarinrabatten. Wir packten viele Kochbücher und wenige Klamotten ein, schließlich hatte es noch 27 Grad, und fuhren dann sehr lange in eine Richtung, nicht ohne dabei schon den ein oder anderen Marktstand zu plündern.

Schlechte Aussichten, tolle Leserfotos Hotel Tristesse

Das Haus war prächtig, die Terrasse groß, die Zitronenbäume vorhanden, das war aber auch das einzige kulinarische Entgegenkommen. Die Küche, die auf den Fotos großzügig gewirkt hatte, war klein und vollgestellt, der Gasherd funktionierte nur zur Hälfte, es gab keine Schneidbretter und, unfassbar, nicht mal richtige Gläser. Dem Grill fehlte der Rost, dafür rostete der Backofen, und das Wasser im Spülbecken lief nicht ab. Darüber hing ein Schild, das auf Deutsch die Hausregel ausgab: “Bitte werfen Sie den Mull in den Ort”.

Da standen wir, mit Kisten voll Tomaten und einer tropfenden Tüte mit frischen Rotbarben und hatten nicht mal ein Schneidebrett. Eine abgebrochene Türklinke, einen Skorpion unterm Sofa und zwei Nächte in einem kollabierenden Bett später wussten wir, wie mit der neuen Situation umzugehen war: Wir gingen einfach nicht mehr ins Haus. Blieben von morgens bis abends im Garten und zogen um zehn Uhr nachts runter in die Restaurants. Nächstes Mal reicht wieder ein Zelt!

Max Scharnigg

 

Link zur Homepage:

http://www.sueddeutsche.de/reise/pannen-in-den-ferien-na-wie-war-der-urlaub-1.2108974

Oktober 21, 2014

Halloween Kostüm selber machen

Halloween wird in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, also zu Allerheiligen, zelebriert.

Dieses Ereignis verbinden die Kinder mit gruseligen Figuren, die in der Dunkelheit umherwandern, an Haustüren klingeln und „Süßes oder Saures!“ fordern.

Um mit den Kindern für diesen Zweck ein möglichst unheimliches Kostüm zu schaffen, ist die Fantasie gefordert.

Wichtig ist, dass es möglichst furchteinflößend aussieht, wobei es nicht viel kosten muss.

Das individuelle Kostüm ist in keinem Laden zu kaufen, und die große Freude über die selbst ausgedachte Gestaltung ist fast so schön, wie Halloween selbst.

Die Verkleidung als Zombie für ein Mädchen

Das Kleid ist zerfetzt, ausgefranst und schmutzig. Egal ob das Mädchen lange oder kurze Haare hat, sie könnten zu einer wilden struppigen Mähne kräftig auftoupiert und mit Haarspray fixiert werden.

Der Look als Zombie wird mit dem passenden Make-up vervollständigt, indem mit knallrotem Lippenstift blutige Spuren am Hals und aus den Mundwinkeln heraus gemalt werden.

Die kräftig schwarz umrandeten Augen verstärken den Zombie-Effekt noch.

Das Piraten-Kostüm für einen Jungen

Der Pirat hat idealerweise eine schwarze Augenklappe oder ein quer über das Auge gebundenes Tuch. Auch mit einem schwarzen Make-up-Stift kann die Augenklappe aufgemalt werden. Auf dem Kopf wird ein Tuch eng gebunden.

Dunkle Hosen oder Jeans und entweder ein weißes Hemd oder ein gestreiftes T-Shirt dienen als Kleidung.

Um die Taille wird ein Schal gebunden, dessen Enden lässig herunterhängen.

Nun wird noch der schwarze Bart an das Kinn und über die Oberlippe gemalt; fertig ist das Piratenkostüm.

Ein Geist als Grusel-Outfit für Mädchen und Jungen

Ein weißes Laken oder eine Tischdecke wird über den Kopf gelegt und am Hals mit einer schwarzen Schleife zusammengebunden. Die Augen, die Nase und der Mund werden ausgeschnitten und mit einem schwarzen Stift so umrandet, dass ein schauderhafter Gesichtsausdruck entsteht.

Das Laken rundherum in Fetzen schneiden oder reißen und an den Armen so befestigen, dass es nicht verrutschen kann und die Arme gut bewegt werden können. Fertig ist der Geist!

Die Kinder werden bei der Mitgestaltung ihres eigenen Halloween-Kostüms einen Heidenspaß haben.

Das nächtliche Gruselspiel auf den Straßen und auf der Halloween-Party kann beginnen!

Das außergewöhnliche Kostüm kann unter Umständen in einer ähnlichen Form auch für den nächsten Karneval verwendet werden.

 

URL der Quelle:

http://www.vorname.com/ratgeber/

Oktober 20, 2014

Strom aus der Heim-Energie-Anlage – Lohnt sich auch für Sie ein Mini-Windrad im Garten?

Wer keinen Aufwand scheut, den eigenen Strom unabhängig vom Versorger zu produzieren, kann sich eine Kleinwindanlage aufs Dach oder in den Garten setzen. Am besten in Absprache mit den Nachbarn – denn Windräder sind laut. Wann lohnt sich das Ganze?

Kleinwindenergieanlagen (KWEA) sind eine Option für Wohngebiete, die eher außerstädtisch liegen – und entsprechend Platz für ein rotierendes Windrad bieten. Sie lassen sich entweder direkt auf dem Dach oder auf einem Mast neben dem Haus aufstellen. Dieser kann in der Höhe variieren, darf jedoch die 50-Meter-Marke nicht überschreiten.

Das kann die Kleinwindenergieanlage: Bis zu einer Höhe von zehn Metern ist sie in der Regel genehmigungsfrei. Auf Grund der entstehenden Geräusche und Vibrationen ist es dennoch empfehlenswert, die jeweilige Landesbauordnung genau zu studieren und sich in jedem Fall mit Nachbarn und Behörden abzustimmen.

 

Unauffällig geht anders

Bis zu 1000 Kilowatt Strom kann eine Kleinwindanlage an einem guten Standort im Binnenland produzieren, für den privaten Gebrauch reicht schon ein Modell mit bis zu fünf Kilowatt Nennleistung. Der Rotordurchmesser solch eines Windrads beträgt zwischen dreieinhalb und sieben Metern.

Die Kosten liegen bei circa 3000 Euro pro Kilowatt – eine Kleinwindkraftanlage mit einer Stromleistung von fünf Kilowatt kostet also rund 15.000 Euro. Eine teure Anschaffung die nur rentabel ist, wenn der erzeugte Strom auch wirklich selber verbraucht wird: Was über bleibt, wird an den Netzbetreiber veräußert – doch das rechnet sich kaum: Die Einspeisevergütung für Strom aus Windenergieanlagen liegt nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) unter neun Cent pro Kilowattstunde. Wird der Windstrom jedoch selber genutzt, spart man – entsprechend des Stromtarifs – zwischen 25 und 39 Cent pro Kilowattstunde ein.

Starker Wind treibt Stromrechnung nach unten

Das spricht dagegen: Neben der Frage der Wirtschaftlichkeit ist Wind eine eher unbeständige Energiequelle. Ausschlaggebend für die Leistung einer Kleinwindenergieanlage sind die genauen Standortbedingungen: Um ordentliche Strombeträge zu erzielen, ist eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von rund vier Metern pro Sekunde nötig. Diese ist besonders in den niedrigen Höhen Deutschlands selten zu finden. Es gilt: Je höher der Mast, desto eher treibt ein starker Wind die Stromrechnung nach unten.

Ein weiterer Negativpunkt sind die fehlenden einheitlichen Qualitätsstandards. Unter einer Vielzahl verschiedener Anbieter gibt es nur wenige mit zertifizierten Anlagen. Anders als die Solarenergie ist Windkraft noch nicht vollständig in den Markt eingetreten.

 

Von:

http://www.focus.de

Oktober 14, 2014

Fühlen Sie sich ausgenutzt in Ihrer Beziehung?

Wir Frauen können uns beglückwünschen, dass wir jetzt leben und nicht früher. Früher, als Paarbeziehungen reine Zweckgemeinschaften waren. Als nicht die Liebe bei der Wahl des Gefährten die wichtigste Rolle spielte, sondern die Fragen, wie viel teures Geschirr in der Aussteuerkiste steckte und ob der Zukünftige einen großen oder einen kleinen Hof erben würde. Wir dagegen können es uns leisten, romantisch zu sein, einfach unserem Herzen zu folgen. Aber stimmt das wirklich?

Klar, Beziehungen sind heute anders als früher, aber unser Alltag ist keineswegs frei vom Zweckdenken in der Liebe. Ja, wir taxieren unsere Beziehungen vielleicht sogar noch kühler als unsere Vorfahren. Die Soziologin Eva Illouz nennt es „emotionalen Kapitalismus“. Das bedeutet: Wir gestalten unsere Partnerschaft immer mehr nach ökonomischen und politischen Verhandlungsmodellen. Schauen genau darauf, dass sie im Vergleich zum Alleinsein einen Mehrwert für uns bringt.

„Wer investiert wie viel?“ ist der Grundsound der Liebe. Wir führen geistige Strichlisten darüber, wer wie oft wessen Socken wäscht und die Kinder abholt. Wie viel jeder in seine Karriere buttert. Wir registrieren genau, wer wie oft „Ich liebe dich“ sagt und wie lange der Blowjob im Vergleich zum Cunnilingus dauert. Das klingt brutal. Aber wir haben es so gelernt. Weil wir in einer Kultur leben, in der wir aufgefordert sind, immer und überall unseren Nutzen zu maximieren. Natürlich wirkt sich diese Denkart auch auf unsere Beziehungen aus. Die Frage ist bloß: Was macht das mit uns? Lohnen sich Liebesbeziehungen, nach dem Prinzip der Nutzenmaximierung betrachtet, überhaupt noch? Eigentlich brauchen wir ja keinen festen Partner mehr. Er ist weder zum Kinderkriegen zwingend notwendig noch als finanzielle Stütze unerlässlich. Könnten wir romantische Liebe und Sex also nicht einfach an vorübergehende Partner outsourcen und ansonsten unsere Ruhe vor dem ja doch auch immer wieder anstrengenden Beziehungsalltag haben?

Ideal wären eigentlich vier Partner

Die amerikanische Autorin Sandra Tsing-Loh kam in einem in den USA viel beachteten Essay zu genau dieser Bilanz: Sie beschrieb darin das Phänomen von Karrierefrauen, die, ökonomisch unabhängig von ihren Männern, diese nur noch als Störfaktor sähen, sobald sich der Schleier der Verliebtheit verzogen habe. Ideal, schlägt Tsing-Loh satirisch vor, seien für eine solche Frau nicht einer, sondern vier Partner: Mr. X als Mann für die anstrengende Alltagsverwaltung und vielleicht noch als Kindsvater, Mr. Y als romantischer Lover, der tanzen kann und Chardonnay anbietet, Mr. Z als eine Art Hausmeister, der alles repariert, und Mr. Q als Praktikant, für den Rest.

Sieht so die Zukunft aus? Entwickeln wir uns allmählich allesamt zu Beziehungsunternehmern, die ihren Marktwert im Internet angeben und Gefühle kalkuliert investieren?

Nicht unbedingt. Zumindest dann nicht, wenn uns neben ökonomischen und praktischen Erwägungen auch noch das eigene Glück am Herzen liegt. Das ahnt auch Tsing-Loh, die in ihrem Essay auf eine Langzeitstudie der renommierten Wharton School of Business verweist, die festgestellt hat, dass Frauen heute im Vergleich zu früher eindeutig unglücklicher sind – aller gesellschaftlichen Fortschritte zum Trotz. Wer daraus folgert, dass es Frauen in den 50ern besser ging, weil die Rolle der Hausfrau eben besser zu ihnen passt, denkt jedoch zu oberflächlich. Man kann aus der Studie auch einen anderen Schluss ziehen: dass eine Lebenswelt, die bis ins Privatleben und in Liebesbeziehungen hinein vom Prinzip der Profitmaximierung durchdrungen ist, niemanden wirklich glücklich macht.

Vielleicht ist es also eine im wahrsten Sinne unglückliche Entwicklung, wenn wir in unseren Beziehungen immer mehr aufrechnen und verhandeln. Vielleicht müssten wir öfter mal wirklich unserem Herzen folgen. Die Liebe an sich, das wird in Zeiten des Individualismus und der Selbstoptimierung gern vergessen, ist ein Gefühl, das Einheit will und skandalöserweise gar kein Interesse an persönlichen Profiten hat. Gegenseitiges Aufrechnen ist Verstandessache, Liebe aber ist irrational.

Sind wir zu hart geworden?

Wenn wir besonders tief lieben, das hat jeder schon einmal erlebt, drückt sich das sogar in einem unwiderstehlichen Drang zum Geben aus. Das steht scheinbar im Widerspruch zu dem, was die Frauen unserer Generation von Kindheit an gelernt haben: dass wir immer darauf pochen müssen, nie zu kurz zu kommen, schon gar nicht „aus Liebe“ zu einem Mann.

Keine Frage, es gibt Momente in Beziehungen, in denen es dumm ist, einfach aus Zuneigung zu handeln: wenn es um Dinge geht, die langwierige finanzielle Konsequenzen haben, zum Beispiel. Aber manchmal scheint es, als wären wir zu hart geworden, als hätten wir vergessen, dass es Momente gibt, in denen ein Stück Selbstaufgabe möglich und sogar tief befriedigend ist. Mal ehrlich: Die schönsten Momente in Beziehungen sind nicht diejenigen, in denen man weiß, dass man weder zu viel noch zu wenig gegeben hat, in denen also ein perfektes Gleichgewicht herrscht. Sondern es sind genau die Momente, in denen einer der Partner mehr gibt, als er eigentlich müsste.

Wenn der Liebste, genauso todmüde wie man selbst, sagt: „Nimm dir ein Buch, setz dich hin, ich mach das Abendessen.“ Oder wenn einer die Kinder einpackt und einen Ausflug macht, obwohl doch der andere mit Kinderhüten dran wäre. Neurobiologen haben herausgefunden, dass das Belohnungszentrum im Gehirn anspringt, wenn wir anderen Menschen etwas geben können. Deshalb fühlt Liebe sich nicht dann am besten an, wenn man den größtmöglichen Profit aus ihr zieht. Sondern wenn man sie freigebig gibt. Einfach so, ohne Strichliste.

Originalbeitrag lesen:

www.brigitte.de/liebe/beziehung/ausgenutzt-beziehung-1210208

September 15, 2014

Alarmanlage.de startet als Portal für Sicherheitstechnik

Unter Alarmanlage.de finden Verbraucher und Gewerbetreibende das Portal für Sicherheitstechnik. Neben Informationen zu Alarmanlagen, Brandschutz und Haussteuerungssytemen sind hier Statistiken und Daten rund um Sicherheitsthemen aufgearbeitet. Neben diesen bietet das Gemeinschaftsprojekt von Marcus Seidel (Businessangels.de) und der Ever Energy Group GmbH auf Alarmanlage.de Beratung und Installation von Alarmanlagen und Sicherheitssystemen.

Das Thema Sicherheit und Einbruchschutz wird immer relevanter in Deutschland – nach
der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik 2013 ist die die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle erneut um 3,7 Prozent gestiegen. Im Jahr 2013 lag die Zahl der registrierten Einbrüche bundesweit bei 149.500 Fällen (2012: 144.117 Fälle). Mittlerweile werden durchschnittlich 410 Einbrüche in Deutschland pro Tag verzeichnet – das heißt es geschieht alle 3,5 Minuten ein Einbruch.

Aus diesem Grund gewinnt das Thema Sicherheit und Schutz immer mehr an Bedeutung.
Laut einer Umfrage gaben 58 Prozent der Befragten an, dass jeder Bürger selbst in der
Verantwortung sei, sich um die Sicherung seines Haushaltes zu kümmern (Quelle: Statista 2014) und sich besser vor Wohnungseinbrüchen zu schützen. Das Portal Alarmanlage.de hat diese erschreckende Entwicklung frühzeitig erkannt und
bietet als Spezialist für Alarmanlagen und Sicherheitssystemen fachliche Beratung, Information sowie Installation von Sicherheitstechnik.

„Nach zwei Einbruchsversuchen und einem erfolgreichen Einbruch haben wir vor zwei
Jahren bei uns privat und auch bei all unseren Unternehmen Alarmanlagen eingebaut. Zuerst haben wir auf die günstige „Selbstbau-Variante“ zurückgegriffen, diese nach 6 Monaten in den Mülleimer geworfen und schnell gemerkt, dass man in dem Bereich definitiv mit Profis zusammenarbeiten muss“, so Marcus Seidel, Gründer von Alarmanlage.de. „Mit diesen Profis, die auch bei uns die Anlagen verbaut haben, betreiben wir zusammen Alarmanlage.de und können so die Dienstleistung von der Beratung bis hin zum Einbau und der Installation der Alarmanlage überall in Deutschland abdecken und bedienen.“

Tatsächlich wird der Markt für Alarmanlagen und Aufklärung angesichts der rasant steigenden Einbruchszahlen immer größer – auch, da es dank der heute verfügbaren Technik möglich ist, Büros, Läden, Wohnungen oder selbst Gartenhäuser schnell und kosteneffizient abzusichern und diese ganz leicht per Webzugriff oder Handy überwacht werden können. Dabei spielt Qualität natürlich eine entscheidende Rolle. Der Einbau durch Spezialisten gewährleistet zudem einen wirklich umfangreichen Schutz, welcher gleichzeitig vom Kunden komfortabel bedient werden kann. Marcus Seidel erklärt hierzu: „Bereits von Beginn an arbeiten wie mit namhaften Partnern wie der EESec, Securitas, der Santander Bank oder auch Abus zusammen und können unseren Kunden somit eine breite Auswahl und vollen Service inklusive aller Montage- und Einrichtungsleistungen anbieten.”

Die jahrelange Erfahrung der Profis und die hochwertige Technik bieten den Kunden eine
individuell abgestimmte und zukunftsorientierte Sicherheitslösung, die nicht nur das Eigentum, sondern vor allem auch das Leben schützen können.

 

zum Artikel:

news.immobilienscout24.de/rund-um-die-immobilie/

September 9, 2014

Alles parat für den Start?

Bodys, Strampler, Pullover, Kleidchen – und das alles in Mini-Größen, weiche und kuschelig-flauschige Decken, in denen man das Baby schon zufrieden schlummern sieht. Das riesige Angebot an Babykleidung, Accessoires und kleinen Helfern für den Alltag mit einem Neugeborenen verunsichert viele werdende Eltern. Brauche ich wirklich so viele Sachen für den Nachwuchs? Auf was Sie nicht verzichten sollten und wo Sie alles Notwendige für den Start mit Ihrem Baby finden, können Sie hier nachlesen.

 

Die Erstausstattungs-Liste

Bei all den vielen Dingen, die man für den Start mit Baby braucht, kann man schnell den Überblick verlieren. Schließlich brauchen Sie nicht nur Strampelanzüge, sondern auch Pflegeprodukte und allerlei praktische Accessoires. Zugegeben, Babysachen zu kaufen macht einen Riesenspaß und die meisten kleinen Kleidungsstücke sind auch viel zu süß, um sie im Geschäft hängen zu lassen, aber Ihr Kind wächst nach der Geburt schnell und viele Sachen wird es gar nicht so lange tragen. Damit Sie nicht den 15. Body in Größe 56 kaufen und auch bestimmt nichts Wichtiges vergessen, haken Sie am besten auf einer Erstausstattungs-Checkliste ab, was Sie schon haben und was Sie noch brauchen. So behalten Sie einen Überblick. Die praktische Liste können Sie hier als PDF downloaden, ausdrucken und zu Ihren Shopping-Ausflügen mitnehmen.

 

Nehmen Sie sich genügend Zeit

Planen Sie Ihre Einkäufe so, dass Sie ca. fünf bis sechs Wochen vor errechnetem Geburtstermin die wichtigsten Dinge besorgt haben. So kommen Sie nicht in Stress, wenn Ihr Baby es nicht abwarten kann und doch früher als gedacht auf die Welt kommt.

 

Oma, Opa, Tante, Onkel und Paten müssen ran.

Mal ehrlich, nicht nur Eltern kaufen gerne für Babys ein. Auch Großeltern, die vor Stolz fast platzen, möchten gerne Shoppen was das Zeug hält. Scheuen Sie sich also nicht, Familie und Freunden zu sagen, was Sie sich wünschen und was Sie noch benötigen. Damit Onkel und Tante auch den Geschmack der werdenden Eltern treffen, haben manche Onlineshops Wunschlisten eingerichtet, die Sie an Ihre Liebsten verschicken können (www.tausendkind.de oder www.amazon.de). So bleiben Sie von Dingen verschont, die Sie Ihrem Baby eh nicht anziehen werden und können sicher sein, dass Sie nicht ein Geschenk mehrfach bekommen. Wer braucht schon 5 Spieluhren?

 
„Ich hab da noch was!“

Über eine Schwangerschaft freuen sich eigentlich alle Personen, denen man davon erzählt. Nicht selten hört man „Du, ich hab da noch was.“ Die meisten Eltern wissen, wie teuer eine Ausstattung für Babys ist und wollen werdenden Mamas und Paps gerne mit Spenden unter die Arme greifen. Nehmen Sie diese Angebote doch einfach an. Nicht alles muss neu gekauft werden. Insbesondere bei Babymöbeln, wie Stubenwagen oder Beistellbett, die in der Neuanschaffung teuer sein können und meist nicht länger als ein halbes Jahr benötigt werden, sind Leihgaben super.

 

Der Babyflohmarkt

Wer starke Nerven hat und sich gut gegen andere Löwenmütter und –väter durchsetzen kann, sollte den Besuch auf einem Babyflohmarkt wagen. Der Vorteil: Hier gibt es alles rund um´s Baby zu günstigen Preisen. Viele Kleidungsstücke sind sogar noch ungetragen. Wer seinen Geldbeutel schonen möchte, ist hier genau richtig. Der Nachteil: Frühes Aufstehen ist Pflicht, denn der Ansturm auf die Flohmärkte ist groß. Entspanntes Einkaufen finden Sie hier nicht. Wenn Sie der Nahkampf am Wühltisch mit anderen Müttern nicht abschreckt, können Sie unter www.kinderflohmaerkte.de Termine in ihrer Region finden.

 

Der Babymarkt

Wer ganz entspannt alles für das Baby unter einem Dach finden möchte, ist in spezialisierten Babyfachmärkten richtig. Hier bekommen Sie meistens alles auf einen Schlag. Qualifiziertes Fachpersonal berät Sie rund um Babys Bedürfnisse. Insbesondere beim Kauf von Kinderwagen und Autositzen kann eine professionelle Beratung hilfreich sein. Allerdings müssen Sie hier meistens auch tiefer in den Geldbeutel fassen

 

Bequem von zu Hause shoppen

Wer lieber bequem von der Couch aus shoppt, findet im Internet zahlreiche Onlineshops, die auf Baby- und Kinderkleidung spezialisiert sind (z.B. www.tausendkind.de oder www.babywalz.de). Das Angebot ist riesig und für jeden Geschmack ist das Passende zu finden. Der Vorteil: Mama und Papa können von zu Hause aus den Warenkorb füllen und sich alles liefern lassen. Sollte etwas doch nicht gefallen, können Sie die Ware meistens innerhalb von 14 Tagen zurückschicken.

 

 

Original:

http://www.eltern.de/

September 7, 2014

Tausende Euro sparen – Tilgung und Zinsbindung: Wie Hauskäufer das Zinstief optimal ausnutzen

Häuser und Wohnungen werden in Deutschland seit Jahren teurer. Dennoch ist da Eigenheim fast überall erschwinglicher geworden. Der Grund: Die Zinsen für Baukredite schrumpfen schneller, als die Immobilienpreise anzogen. Heute verlangen viele Banken für einen Kredit mit  zehn Jahren Zinsbindung weniger als zwei Prozent. Vor 40 Jahren  hätten Kreditnehmer noch mehr als doppelt so viel zahlen müssen, schreibt das Verbrauchermagazin “Finanztest” in seiner aktuelle Ausgabe.

Dank der Minizinsen können sich heute in vielen Regionen auch Durchschnittsverdiener ein Eigenheim leisten. Rate für den Kredit und Kosten für Bewirtschaftung sind oft nur so hoch wie die Miete für eine vergleichbare Wohnung oder sogar geringer. Langfristig ist Kaufen dann günstiger als Mieten.

 

Die Kosten für einen Kredit können Eigentümer durch eine lange Zinsbindung konstant halten. Mieter hingegen müssen alle paar Jahre mit einer Mieterhöhung rechnen. Zudem bauen Eigentümer durch die Tilgung ihrer Kredite Vermögen auf. Die Mieten sind dagegen für allemal weg.

Zinsbindung:

Sichern Sie sich die niedrigen Zinsen für Ihre Immobilie am besten für 15 oder 20 Jahre. Das kostet zwar mehr als kürzere Zeiträume. Dafür haben Sie deutliche mehr Sicherheit. Nach zehn Jahren können Sie solche langlaufenden Kredite bei Bedarf mit sechs Monaten Frist kündigen.

 

Wenn Sie eine eigene Immobilie wollen und sie sich leisten können, sollten sie den Bau oder den Kauf nicht zu lange hinauszögern. Irgendwann werden die Zinsen wieder steigen. Die Immobilienpreise könnten jedoch vor allem in den Ballungsräumen weiter steigen, schreibt “Finanztest”. Was heute noch finanzierbar scheint, könnte in einige Jahren unerreichbar sein.

Vom Zinstal unberührt bleiben Fixkosten, die auf Käufer und Bauherren zukommen. Grunderwerbsteuer, Notar- sowie Grundbuchkosten und Maklercourtage können 15 Prozent des Kaufpreises ausmachen. Sie sind vom Ersparten zu bezahlen.

 

Daneben ist es ratsam, mindestens 20 Prozent des Kaufpreises mit Eigenkapital zu bezahlen – auch wenn viele Banken weniger akzeptieren. Manche finanzieren gegen einen kräftigen Zinsaufschlag sogar den vollen Kaufpreis. Je geringer das Eigenkapital ist, desto größer ist jedoch das Risiko, dass der Kunde die Raten nicht dauerhaft bezahlen kann oder nach einem Verkauf der Immobilie auf einem Schuldenberg sitzen bleibt. Eine Vollfinanzierung bietet sich nur Kreditnehmern mit hohem und sicherem Einkommen an.

Besonders wichtig: Die Kreditraten müssen auf Dauer bezahlbar sein, auch wenn die Zinsen am Kapitalmarkt steigen. Dafür sei gerade in einer Niedrigzinsphase eine lange Zinsbindung und ein zügiger Schuldenabbau nötig, schreibt “Finanztest”. Die meisten Banken bieten ihre Kredite mit einer jährlichen Mindesttilgung von anfangs nur einem Prozent der Kreditsumme an.

Tilgung:

Nutzen Sie die niedrigen Zinsen, um Ihren Kredit möglichst schnell zu tilgen. Zwei bis drei Prozent Tilgung im Jahr sollten Sie sich mindestens leisten können. Wollen Sie schon in 20 Jahren schuldenfrei sein, müssen es fast vier Prozent sein.

 

Homepage:

www.focus.de/immobilien/bauen/tausende-euro-sparen-tilgung-und-zinsbindung-wie-hauskaeufer-das-zinstief-optimal-ausnutzen_id_4089476.html

September 5, 2014

TV-Serien-Songs verraten Traummann

Klingt vielleicht komisch, ist aber so, dass Fernseh-Vorlieben Rückschlüsse aufs erhoffte Liebesglück samt passendem Mann zulassen. Und wie könnte man tiefste TV-Emotionen besser wecken, als mit dem Titelsong des Kultformats? Deshalb hier unsere Best-of-Kultserien-Melodien mit Liebes-Analyse.

Erst hören, dann lesen!

1. „Heidi“ – der ganze Kerl: Her mit dir, Geißenpeter! Wer beim Alpenthema glänzende Äuglein bekommt, ist nicht nur ein offensichtliches Kind der Siebziger, sondern sehnt sich auch nach Bergen und Bodenständigkeit. Muss ja kein Ziegenhirt sein, mit dem man über die Blumenwiese des Lebens hüpft – ein Naturbursche aber schon.

2. „Friends“ – der Kumpel: Wär das (Liebes-)Leben nicht schön, wenn man es auf der Couch seines Stamm-Cafés verbringen könnte? Vielleicht nicht gerade mit einer Serien-Friese á la 90er. Aber mit einer schnuckeligen Auswahl Jungs vom Typ bester Freund, deren Traummann-Tauglichkeit frau der Reihe nach austesten kann, bis der Richtige gefunden ist.

3. Eine schrecklich nette Familie“ – der Extreme: Zu einem Schuhverkäufer würden wir schneller „Ja“ sagen, als man Mitarbeiter-Rabatt aussprechen kann! Ansonsten kein leichter Analyse-Fall, wenn das TV-Herz für Al Bundy und seine dysfunktionale Familie schlägt. Gesucht wird auf jeden Fall ein Mann ohne Sinn für Konventionen und mit tiefschwarzem  Humor, der bei allem Zynismus doch immer an der Seite seiner Lieben stehen wird.

4. Gilmore Girls“ – der Anpassungsfähige: Verbiegen soll sich der Traummann zwar nicht, der den Anhängerinnen des starken Mutter-Tochter-Gespanns vorschwebt. Aber er muss akzeptieren, dass frau die Familie über alles geht und sie ihre Träume verwirklichen will. Wenn er da nicht mitzieht, bleibt die Gilmore-Frau lieber solo.

5. „Baywatch“ – der Beschützer: Die Serienmelodie genießen nur Männer, weil sie an Pamela Anderson beim Zeitlupen-Jogging denken? Nö. Frauen hatten ebenfalls ihre Freude an der 90er-TV-Parade von Männern in Badehosen. Und wünschen sich heute noch einen Surferboy, der ihr inneres Beachbabe auf Händen durch die Brandung trägt.

6. „Sex And The City“ – der Unwiderstehliche: Grandios, wie wir Karriere machen, Männer daten, Probleme bewältigen und alles mit unseren Freundinnen teilen können. Doch es gibt ihn, den Traum von Mr. Big. Dem einen oder keinen, der das Leben als Großstadt-Amazone perfekt macht und uns jeden begehbaren Schuhschrank-Wunsch von den Augen abliest.

7. „Miami Vice“ – der Smarte: Auf Klamotten in Pastell verzichten Don-Johnson-Nostalgikerinnen dankend. Die investigative Energie und coole Undercover-Attitüde der 80er-Jahre-Cops darf der Traumtyp aber gern in die Beziehung einbringen. Dazu ein Leben auf der Überholspur, gesäumt von Palmen und Flamingos? Yeah, Baby!

8. „Vampire Diaries“ - der Mysteriöse: Ein Mann mit Biss? Mmmmmmh – ja, bitte! Ob’s dann eher ein böser, böser Junge à la Damon oder ein guter wie Stefan ist, bleibt dem jeweiligen Geschmack überlassen. Solange der Mann feurige Augen und einen Body zum Niederknien hat, sind wir dabei. Aber sowas von.

9. McGyver“ – der Patente: Auch wenn klar sein sollte, dass wir Frauen mit Akkuschrauber und Reifenwechsel bestens allein zurechtkommen – ein cleverer Kerl wie der Prachkerl aus den 80ern mit unkaputtbarem Optimismus, massig Ideen und Schweizer Taschenmesser ist eine Bereicherung. Nicht nur, weil man sich dann nie wieder mit Bedienungsanleitungen herumschlagen muss.

10. „Mad Men“ – der Lover: Wie gern würden wir Werbe-Fuchs Don Draper das pomadegeglättete Haar verwuscheln, den 60er-Jahre-Anzug vom Leib reißen und ihn gepflegt vernaschen. Schließlich muss frau ja nicht immer vom Standesamt träumen.  Eine heiße Affäre ist auch was Feines und so ein leidenschaftlicher aber treuloser Filou ist dafür bestens geeignet.

11. „Alf“ – der Schrullige: Auch hier gilt – Serien-Nostalgie muss nicht wörtlich genommen werden. Wer will schließlich einen Liebsten mit Extrembehaarung und Appetit auf Katzen. Wen Fans des 80er-Kult-Aliens sich aber aus tiefster Serien-Seele an ihre Seite träumen ist ein echter Familienmensch mit ein paar sympathischen Macken und einem Herz aus Gold.

 

Link zur Homepage:

www.cosmopolitan.de

September 2, 2014

Pete Wentz zum zweiten Mal Vater

Laut neusten Mitteilungen des Sprechers von US-Musiker Pete Wentz gegenüber dem Magazin „People“ ist der 35-jährige Bassist und Songwriter der Alternativ-Rockband „Fall Ot Boy“ zum zweiten Mal stolzer Papa geworden. Seine Lebensgefährtin, Model Meagan Camper (25) hat am 20.08.2014 wohl in Los Angeles einen kleinen Sohn zur Welt gebracht. Es ist das erste gemeinsame Kind des Paares. Auch der Name des Babys ist bereits bekannt, der Junge heißt „Saint Lazslo“. Die frischgebackenen Eltern sind überglücklich und es geht Mutter und Kind anscheinend gut.

 

Für Rocker Pete Wentz ist der kleine Saint Lazslo bereits der zweite Sohn, denn aus der Ehe mit seiner Ex-Frau Ashlee Sompson (29), von der Pete Wentz im November 2011 geschieden wurde, geht sein 5-jähriger Sohn Bronx hervor. Pete und Ashlee teilen sich das Sorgerecht für Bronx Mowgli, der anscheinend ganz begeistert ist, nun einen kleinen Bruder zu haben.

Dass das zweite Kind von Pete Wentz ein Junge wird, wußte der Rockmusiker bis zur Geburt selbst nicht. Bei einem früheren Interview im Mai diesen Jahres teilte Pete Wentz mit: „Wir warten ab“ und „Wir lassen uns dieses Mal überraschen.“

Pete Wentz und Meagan Camper sind seit etwa drei Jahren ein Paar. Ob die beiden nun nach der Geburt ihres ersten gemeinsamen Söhnchens heiraten werden steht noch nicht fest, doch haben sie wohl schon über eine mögliche Hochzeit gesprochen. Ferner soll der Musiker Anfang des Jahres ausgeplaudert haben, dass er wirklich glücklich ist und mit seiner Freundin Meagan über alles redet. Das Familienglück scheint perfekt zu sein!

Originalbeitrag:

April 29, 2014

Luxury Travel & Business Travel Industry – Strong, Challenging Market Growth Recovery



Luxury Travel & Business Travel Industry – Strong, Challenging Market Growth Recovery (via PR Newswire)

DALLAS, May 25, 2012 /PRNewswire/ — ReportsnReports.com adds new market research reports on the Travel and Hospitality Industry to its store. These reports focus on the Luxury Travel and Business Travel segments and their status since the decline seen in 2009 as well as a five year forecast for both…

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April 27, 2014

Selber machen: Bauanleitung für ein Schaukelpferd

Zu den absolut klassischen Spielzeugen gehört das Schaukelpferd, mit dem schon Generationen groß geworden sind. Ein Schaukelpferd aus Holz wirkt immer warm und ist immer verfügbar.

Als erstes wird der 5-cm-Raster auf das Holz übertragen, denn er ist ein wichtiges Hilfsmittel bei der zeichnerischen Übertragung der Konturen für die Seitenteile und den Kopf. Bevor die beiden Kopfteile angezeichnet und ausgesägt werden, müssen sie mit UHU-Holz Expressleim verleimt werden, und anschliessend werden die Rasterlinien mit einem Schwing- oder Exzenterschleifer entfernt.

Mit einer Oberfräse, in die ein Viertelstabfräser mit Anlaufring eingespannt ist, werden die Kanten der ausgesägten Einzelteile abgerundet. Nicht nur der Pferdekörper, sondern auch das Sattelrückenteil und die Fußstütze. Damit das Kind später eine körpergerechte Stütze hat, muss das Sattelrückenteil an der Unterkante leicht abgeschrägt werden.

In der Gehrungslade wird die Griffstange mit einer Feinsäge sauber abgesägt und anschließend an den Enden abgerundet. Mit einem in der Borhmaschine eingespannten 25 mm Forstnerbohrer wird ein Loch in den Pferdekopf gebohrt, damit die Griffstange eingesetzt werden kann.

Nun ist ein Schlitz im vorderen Sitzteil und im vorderen Querstück einzusägen und mit dem Stecheisen auzustemmen. Diese Aussparung wird für den Kopf gebraucht. Die Einzelteile des Schaukelpferds werden nun zusammengefügt. Der an den langen Kanten abgeschrägte Sitz wird mit UHU-Holz Expressleim auf die Querstücke geleimt. Bevor die großen Seitenteile angebracht werden, sind mit einer leicht schräg gestellten Stichsäge Schlitze für die 18 mm starke Fußstütze einzuarbeiten. Nun werden der Kopf, die Fußstütze, die Seitenteile und das Sattelrückteil ebenfalls eingeleimt. Unter der Sitzfläche erhält der Kopf eine Verstärkung mit zwei eingeleimten Dreiecksleisten. Die Seitenteile sollten während der Trocknungszeit mit Schraubzwingen fest an den Pferdekörper gepresst werden. Das Schaukelpferd ist nun fast fertig und alle Teile sind zweimal mit Klarlack zu streichen, damit die Holzstruktur richtig zum Tragen kommt. Auszusparen ist dabei der Gurt- und Sattelbereich. Mit Buntlack wird entsprechend der Zeichnung oder nach Beliebendas Sattelzeug und kleine Feinheiten aufgetragen. Mit Ringösenschrauben und Schlüsselringen werden die Zügel montiert und aus einem aufgedröselten Seil kann ein Schwanz hinten angeklebt werden. Read the rest of this entry »

April 25, 2014

TUI erreicht im Sommer Rekordumsatz bei Fernreisen – Preise für Wintersaison weitgehend stabil

Hannover (ots) – Sommer 2012: TUI mit Umsatzplus von vier Prozent im Sommer / Marktanteil bei Fernreisen ausgebaut / Exklusivitätsstrategie zahlt sich aus / Winter 2012/13: Frühbucherpreise auf der Mittelstrecke unter Vorjahresniveau / Weitere Flagshipstores geplant

Hannover / Mallorca, 15. Juni 2015. TUI Deutschland kommt bei der Umsetzung ihres Wachstumsprogramms GET 2015 voran und weitet im margenstarken Segment Fernreisen den Marktanteil aus. Sowohl bei Buchungen als auch beim Umsatz erreicht Deutschlands führender Reisekonzern neue Rekordmarken. Insgesamt setzt TUI im Sommer 2012 den Wachstumskurs des Vorjahres fort. Neben Fernzielen wie USA und Thailand zählen vor allem Tunesien, Kroatien und Bulgarien zu den Gewinnern. Die hohe Nachfrage nach exklusiv bei TUI buchbaren Hotels bestätigt die Wachstumsstrategie. Für die anstehende Wintersaison bleiben die Reisepreise dank intensiver Verhandlungen und Effizienzsteigerungen weitgehend stabil, die Frühbucherpreise liegen je nach Ziel teilweise unter dem Vorjahresniveau. Read the rest of this entry »

April 25, 2014

Ein Trip nach Rostock – an die deutsche Ostsee

Als größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns ist Rostock das Herzstück eines ganzen Bundeslandes. Die kulturelle Bedeutung der 200.000-Einwohner-Stadt steht folglich außer Frage. Im Stadtgebiet entlang der Warnow finden sich sowohl geschichtliche Überreste wie die alte Stadtbefestigung inklusive Kuhtor als auch moderne Highlights wie die Deutsche Med. Durch die Lage an der Ostsee sind Schiffbau, Schifffahrt und Touristik die wichtigsten wirtschaftlichen Faktoren der Stadt. Besucher können sich also auf einen spannenden Trip gefasst machen, der sich aufgrund der überschaubaren Größe der Stadt perfekt als Wochenendreise anbietet. Read the rest of this entry »

April 23, 2014

Wohnen in der alten Fabriketage: Ein Loft finden und einrichten

Luftige Räume, kaum Zwischenwände, eine Klinkerfassade und riesige Fenster: Ein Loft ist ein Wohnparadies für jeden, der viel Platz braucht.

Von der Werkshalle zur großzügigen Loftwohnung: Die wichtigste Regel beim Umbau der Fläche ist, das großzügige Raummaß nicht zu reduzieren

Augsburg. Früher verschweißten hier schwitzende Bauarbeiter Metall oder Getränkeflaschen wurden am Fliesband zur Befüllung geschoben: Ehemalige Fabrikhallen werden heute gerne zum Wohnraum umgebaut. In den großzügigen Lofts mit hohen Wänden herrscht eine urbane Atmosphäre, was besonders Designorientierte und Künstler schätzen. Solche Immobilien sind auf dem Markt hartumkämpft. Read the rest of this entry »

April 22, 2014

Dänemark bietet viel Spaß

 

Dänemark bietet viel Spaß

Urlaub im Norden Europas zu verbringen ist längst keine ausgefallene Idee mehr, sondern vielmehr ein Hobby welchem sich sehr viele Menschen hingeben. Besonders Dänemark hat hierbei eine Menge für Touristen und Urlauber aus aller Welt zu bieten, so dass es ohne Frage nicht überraschend kommen kann, dass viele diesen Weg einschlagen. Die Freundlichkeit der Personen, das tolle Angebot der Unterkünfte mit passenden Ferienhaus Dänemark Angeboten oder aber die Natur – dieses Land ist wahrlich sehr anziehend. Read the rest of this entry »

April 22, 2014

Elektroschrott: Experten fordern Recycling-Kennzeichen für Handys

Die Lebenszyklen von Handys, Fernsehern und Computern werden immer kürzer. Nun wollen Verbraucherschützer und Politiker die Konzerne in die Pflicht nehmen – und neue Recycling-Regeln durchsetzen. 

Jedes Jahr ein neues Smartphone oder Tablet, einen neuen Drucker oder Computer: Käufer geben für diese Produkte Hunderte Millionen Euro aus. Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland etwa 23 Millionen Smartphones verkauft. Read the rest of this entry »

April 22, 2014

ZDF-Zeppelin auf Rheinfahrt / Zweiteilige

Mainz (ots) – Der Rhein: Kein anderer Fluss ist für die Deutschen so sagenumwoben und so mit Mythen und Legenden besetzt wie der 1230 Kilometer lange Strom. Er ist ein Magnet für Touristen, beheimatet viele Tier- und Pflanzenarten und gilt als wichtiger Trinkwasserlieferant.

In der zweiteiligen Dokumentation “planet e.: Abenteuer Rhein” erzählen Autorin Christine Elsner und ZDF-Regisseur Andreas Ewels Geschichten über den Fluss und über die Menschen, die an und mit ihm leben. Zu sehen sind die beiden Folgen im ZDF am Sonntag, 23. September 2012, 13.20 Uhr, und Sonntag, 30. September 2012, 13.35 Uhr. Read the rest of this entry »

April 21, 2014

Karneval Make-up: Falten schminken, passend zum Kostüm

Es gibt viele Kostüme die man durch ein gutes Make-up noch detaillierter darstellen kann. Gerade wenn man ältere Schauspieler oder Persönlichkeiten nachstellen möchte, muss man sich Falten schminken und das Aussehen allgemein dem Alter der Figur anpassen.

Um ein Gesicht älter wirken zu lassen, gerade wenn es die Fasching Kostüme erfordern, hat man zwei Möglichkeiten: Schminken oder unter zu Hilfenahme von Latex. Die einfachere Variante ist die, nur Schminke zu verwenden. Ältere Haut ist schlechter durchblutet als junge Haut und hat daher eine fahlere Farbe. Der erste Schritt des Älterschminkens ist es, die Haut mit hellgrauer Schminke aufzuhellen. Dabei sollten der Hals und die Ohren nicht vergessen werden. Als Nächstes werden Schatten an den Augenhöhlen, Schläfen und an den Seitenflächen der Nase hinzugefügt. Dazu verwendet man einen Braunton, den man mit dem Grauton vermischt um den Effekt subtiler zu machen. Die Nasolabialfalte, welche von der Nase um den Mund herum verläuft, wird ebenfalls dunkel nachgezogen. Wenn die Schatten so weit aufgemalt sind, zieht man die Stirn kraus und zieht die sichtbaren Falten dünn mit Braun nach. Die mit braun schattierten Flächen sollten dann leicht verwischt werden, um die Übergänge zu glätten. Den Abschluss bildet das Auftragen kleiner Details. Die Augenbrauen lassen sich am besten mit wasserlöslicher Schminke aufhellen. Mit einem Stippelschwämmchen und dunkelroter Schminke lässt sich Couperose darstellen. Das Schwämmchen wird leicht zusammengerückt, ins Make-up getaucht und dann auf dem Jochbein aufgetupft. Für Altersflecken verteilt man mit einem dünnen Pinsel braune oder blaue Punkte. Mit einem dickeren, flauschigeren Pinsel werden diese dann verblendet. Wenn nicht nur das Gesicht, sondern auch die Hände altern sollen, werden diese ebenfalls erst grundiert. Danach ballt man eine Faust und färbt die Knöchel dunkler. Als Nächstes geht man bei geöffneter Hand und gestreckt Fingern mit heller Hautfarbe erneut über diese Stellen. So werden die natürlichen Falten an den Fingern betont und die Hände wirken alt. Read the rest of this entry »

April 20, 2014

Kinderbekleidung ohne Kind

Das Baby ist gar nicht da aber man ist trotzdem völlig mit dem Thema beschäftigt. Seit knapp elf Monaten versuchen meine Frau und ich ein Baby zu bekommen. Vorher wüssten wir beide überhaupt nichts von Sachen wie Eisprüngen oder Fruchtbarkeit. Es wird gesagt, dass die Welt sich ändert, sobald man ein Baby bekommt. Ich glaube es fängt viel früher an. Seit dem Moment, den wir entschieden hatten, zu versuchen, ein neues Leben in die Welt zu bringen, sind unsere Prioritäten irgendwie anders geworden. Wir sind nicht langweilig geworden oder haben nicht die Lust verloren, feiern zu gehen oder mit Freunden zu treffen. Man betrachtet seine eigene Aktionen und Lebensstil mit neuen, offenen und vielleicht unschuldigen Augen. Wie ein neu geborenes Kind vielleicht.

Die letzten elf Monate sind die faszinierendsten und zugleich spannendsten meines bisherigen Lebens gewesen. Wir laufen durch die Stadt, wir sehen schwangere Frauen, sehen wie glücklich die aussehen. Wir beneiden nicht, nein, wir staunen einfach. Wir sind in H & M beim Einkaufen und befinden uns plötzlich in der Schwangerschafts-Abteilung. Statt wie vor ein paar Jahre mit Angst wegzurennen, wir gucken gemächlich rum, lächeln und stellen uns vor, wie schön das alles wird. Kinderbekleidung finden wir jetzt einfach niedlich und wunderschön. Read the rest of this entry »

April 20, 2014

Neuer BER-Chef: Fünf Baustellen, die Mehdorn jetzt anpacken muss

Hartmut Mehdorn hat wohl einen der härtesten Jobs Deutschlands übernommen: Chef des Hauptstadtflughafens BER. Es gibt viel zu tun, wo beginnen? Wir haben die wichtigsten Baustellen zusammengestellt. Von Joachim Fahrun und Thomas Fülling

1. Tegel fit machen: Mit Tegel steht und fällt die Funktionsfähigkeit des gesamten Berliner Luftverkehrs. Solange Flieger dort landen und starten können, lässt sich für die wichtigen Airlines und das Gros der Fluggäste die Verzögerung der BER-Eröffnung einigermaßen verschmerzen. Doch der 1974 eröffnete Flughafen arbeitet längst am Rande aller Kapazitäten. Für die Ertüchtigung hat der Aufsichtrat jetzt bis zu 20 Millionen Euro bewilligt, was unter Experten als eher zu wenig eingeschätzt wird. Mehdorn muss es gelingen, die Modernisierung reibungslos zu bewerkstelligen. Read the rest of this entry »

April 20, 2014

Alles über Piercing, Tattoo und Intimrasur

Bauchnabelpiercing, Blumen-Tattoo in der Leistengegend, Intimrasur – wenn es um die Verschönerung des eigenen Körpers geht, gilt heute: Erlaubt ist, was gefällt. Doch was, wenn die Frau schwanger ist? Soll das Piercing dann raus? Ist mit Tattoo eine PDA unmöglich? Müssen die Haare jetzt neun Monate lang sprießen? Keine Sorge: Sie dürfen sich auch weiterhin mit ihrem Körperschmuck schön fühlen – wenn Sie ein paar Dinge beachten. Read the rest of this entry »

April 19, 2014

Die Insel Diu – Bollywood in Badeschlapfen

Geröstete Erdnüsse und Banana-Boat-Rides für umgerechnet einen Euro. Ferner eine Strandbar mit dem whiskybraunen Mr. Johnny, einem recht kratzigen Johnny-Walker-Plagiat. All das bietet Dius bekanntester Strand. Und Familien in knielangen Kurta-Hemden, die fürs Urlaubsfoto Freudensprünge beliebter Filmszenen nachstellen. Auch sie gehören dazu am Nagoa Beach, die auf Bollywood-Sandkiste macht. Ebenso wie ein in Indien bis vor kurzem kaum verbreitetes Hobby, das jetzt mit umso tieferer Hingabe gepflegt wird: die rituelle Zeremonie der zärtlichen Autowäsche nämlich. Read the rest of this entry »

April 19, 2014

Kolumbiens verstecktes Welterbe: Grabkammer des Salamanders

Kreise und Rhomben, Linien, Dreiecke – in den geometrischen Mustern an Decken und Wänden herrscht Rot und Schwarz vor. Die Symbole für Leben und Tod sind in dieser einstige Totenhöhle über den rohen Fels verteilt. Gerade hat Wächter Carlos unter einem Schutzhüttendach ein Vorhängeschloss aufgeschlossen und das metallene Bodengitter geöffnet, dahinter führt eine spiralförmige, schmale Treppe hinunter ins Erdreich.

Fünf, sechs Meter tiefer enden die Stufen in einem winzigen Vorraum, hinter einer bauchhohen Bambusabsperrung liegt dieser düstere Saal, geschaffen von Menschenhand. An Steinstützpfeilern prangen maskengleiche Gesichter, Fratzenfresken, teils aufgemalt, teils plastisch. Read the rest of this entry »

April 19, 2014

Neurodermitis – Der Schulstart

Schon jedes Fünfte Kind soll von Neurodermitis betroffen sein – Die Kampagne “Schule, juckt mich (nicht)!” will aufklären.

“Stellen Sie sich vor, Ihr gesamter Körper ist ständig von Gelsenstichen überzogen”: So schilderte Kinderarzt Karl Zwiauer am Dienstag bei einem Pressegespräch in Wien die Hauptsymptomatik von Neurodermitis.

Die Erkrankung hat viele Namen – das Gefühl, “aus der Haut fahren” zu wollen, verbindet alle Patienten. Vor allem den Kleinsten macht der Juckreiz erheblich zu schaffen. Stress wie der des bevorstehenden Schul- oder Kindergartenbeginns kann die Symptome der nicht heilbaren Erkrankung verschlechtern. Read the rest of this entry »